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Was
hat Martin Schaudt mit Pirmasens zu tun?
Ganz einfach! Martin sitzt, wenn er auf
Weltall VA reitet, in einem Sattel der Fa.
Sommer. Und diese hat den Sitz in Pirmasens.
Auf Initiative der Pirmasens Marketing e.V.
wurden diese Plakate gemacht und zieren
nun die Straßen der Lederstadt Pirmasens.
Zumindest in Pirmasens kennt nun jeder
Martin Schaudt und Weltall VA.
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13.-21.11.04 Schleyerhalle Stuttgart
- Weltrekord!!!!!!

Mann muss es sich auf der Zunge zergehen lassen:
Weltrekord. Noch nie hat ein Reiter mit
seinem Pferd soviel Punkte in der schwierigsten Prüfung dem Grand
Prix Spezial, die es in
der Dressur gibt, erreicht. Mehr als 80% genau 80,92 % = 2023 Punkte!
Damit ist er zum
ersten Mal German Master.
Insgesamt haben die 5 Richter 8 mal die höchste Note, die 10 vergeben.
Und das ist nicht alles. Im Grand Prix am Samstag hat Martin und Weltall
VA schon die
höchste Prozentzahl erreicht, die je im Grand Prix erreicht wurde:
78,583% . Damit auch
hier Weltrekord! (Durch die Umstellungen des Grand Prix ist die reine
Punktzahl nicht
vergleichbar, deshalb musste man hier die Prozentzahl für einen
Weltrekord heranziehen.)
Ein traumhaftes Wochenende für Martin, Weltall VA und Loesdau´s
Loriot und das ganze Team.
Loesdau´s Loriot konnte mit einer soliden Leistung im Grand Prix
den fünften Platz erreichen
und setzte mit dem dritten Platz in der Kür noch einen drauf. Mit
77.5% erreichte er eine
Weltklasse Punktzahl und hat wieder einmal gezeigt, dass mit ihm immer
zu rechnen ist. Mit
dieser Leistung muss er sich nicht hinter Weltall VA verstecken.
Weltall wurde seinem Spitz- und Stallnamen gerecht: Alf (Kürzel
für Außeridische Lebensform).
Wie vom andern Stern zog er seine Bahnen.
Es ist schon erstaunlich, was durch das Vertrauen, das sich Mensch und
Tier entgegenbringen,
alles möglich wird.

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29.-31.10.04
Elitepreis Affalterbach
So ein bisschen gespannt waren wir schon,
wie sich Weltall VA nach den Erlebnissen
von Athen bei Publikum zeigen wird.

Weltall VA war einfach sensationell. Schon in der ersten Prüfung
ging er sehr locker mit viel Ausdruck
und er konnte 75,00 % erreichen, was auch den ersten Platz vor Heike
Kemmer mit Bonaparte und
Lone Jörgensen mit Ludewig G bedeutete. Schon der Begrüßungsapplaus
des Publikums konnte
Weltall VA nicht aus dem Konzept bringen und man sah deutlich, dass
der Wallach zu seinem Reiter
das größte Vertrauen hat. Auch im Spezial war Weltall VA
sehr konzentriert und die Richter zeigten
mit einigen 10ern, dass auch ihnen die Vorstellung gefiel. Martin gewann
mit 78,24 % was persönlicher
Rekord für ihn bedeutet.
Natürlich haben wir den Erfolg auch gefeiert.
Dazu bot die Party in Affalterbach genügend Möglichkeit.
Neben
dem sportlichen Teil war Martin auch im Schauteil aktiv. Dort zeigte
er mit Loesdau´s Loriot zusammen mit Sabine Ellinger und ihrem
Mini-Apaloosa Lancelot ein ungewöhnliches Pas de Deux, das beim
Publikum sehr gut ankam.
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29.09.04 Pressegespräch Affalterbach
Martin
traf sich mit den beiden anderen
Olympiateilnehmern aus Baden-Württemberg
mit der Presse in Affalterbach zu einem
Pressegespräch. Sowohl Lone Jörgensen, als
auch Karen Tebar werden wie Martin beim
Turnier in Affalterbach reiten.
Das Bild zeigt von links: Lone Jörgensen, Martin, Karen Tebar,
Kirsten Maier (Veranstalter), Gotthilf Riexinger (Turnierleiter) und
Martina Brüske (Pressestelle)
20.09.04 Fotoshooting bei der Fa. Georg
Schumacher
Für den Frühjahr/Sommer Katalog
wurden neue Bilder gemacht. Neben den SpringreiterInnen
Jörne Sprehe, Kathi Offel und Markus Fuchs vertrat Martin als einziger
die Dressur. Alle waren
mit viel Spaß bei der Sache und wir freuen uns schon auf die schönen
Bilder mit dem edlen Outfit.

10.-12.09.04 Radolfzell
Radolfzell war nach den Olympischen
Spielen in Athen das volle Kontrastprogramm. Aber es hat Spaß
gemacht, bei herrlichem Wetter in Radolfzell reiten zu dürfen.
Überwältigend waren die von allen Seiten zugetragenen Glückwünsche
zum Erfolg in Athen.
In Radolfzell sollte Wioletta, eine 6jährige Weltmeyerstute Turniererfahrung
sammelt, was auch gleich mit einem 2ten Platz in der M Dressur belohnt
wurde.
Loesdau´s Loriot, durch die Olympiade und die Vorbereitung seit
längerem nicht mehr auf einem Turnier vorgestellt, ging in Radolfzell
die Inter II und den Grand Prix, die er beide mit Abstand gewinnen konnte.
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09.09.04
SPOGA
So kurz nach Olympia waren die Macher
der SPOGA natürlich stark daran interessiert, die Olympia-
teilnehmer vor Ort zu haben. Auf der Schaubühne wurden diese dann
auch geehrt.
Auf dem Waldhausenstand war allgemeiner Treffpunkt und gemeinsamer Fototermin.

Viel Spass hatte Martin auf dem Stand der Fa. Fleck auf dem seine Superflex
Gerte in einem
neuen Design (Olympicgold) vorgestellt wurde.
Auch auf dem Stand der Fa. Georg Schumacher war Martin mit einem neuen
Plakat, das ihn
mit Weltall VA zeigt präsent.
Die Fa. Sommer zeigte Martin mit Weltall VA auf einer großen Fotowand.
Auf dem Stand der FA. Roeckl konnte Martin intensive Gespräche
führen.
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15.-18.07.04 CHIO
Aachen
Geschafft! Geschafft! Geschafft!
Acht Jahre nach Atlanta hat Martin erneut die Teilnahme an Olympischen
Spielen erreicht. Was für eine lange Zeit des Hoffen, des Suchen
nach Pferden und immer wieder reiten, reiten, reiten, .....
Doch Martin hat es geschafft, zum zweiten Mal und mit einem anderen
Pferd. Einem absoluten Weltpferd, unserem Weltall VA, oder besser und
einfacher mit „ALF“. Und treffender kann dieser Name nicht
sein, denn er kommt einem manchmal tatsächlich wie eine „Außerirdische
Lebens Form“ vor.
In Balve waren wir überrascht wie gut und selbstverständlich
„Alf“ nach nur 2 Wochen ernster Trainingsarbeit schon ging.
Nachdem Martin gemerkt hat, wie Weltall sobald er im Viereck ist, mitarbeitet
und sein Bestes geben will, war er sehr zuversichtlich für Aachen,
denn er wusste ja, er kann ihm vertrauen und er hat noch 4 Wochen Zeit
an Alfs Konstitution zu arbeiten. Und Martin hat die Zeit gut genutzt.
Weltall VA präsentierte sich weiter verbessert und bis zu den Spielen
in Athen bleibt Martin und Alf ja noch einige Zeit, so dass die Leistungskurve
weiter nach oben gehen kann.
Doch nun zu Aachen:
Die Spannung war nahezu unerträglich. Wie würden die internationalen
Richter auf Weltall VA und Martin reagieren. Kann Weltall seine bessere
Konstitution auch auf dem Platz im Deutsche Bank Dressurstadion zeigen.
Martin ritt beim Grand Prix nur auf dem hintersten Abreiteplatz bei
der Albert Vahlen Halle ab und nutzte nicht die beiden offiziellen Abreiteplätze.
Alf war ganz entspannt und blieb das auch im Stadion. Die beiden zeigten
eine vortreffliche Runde mit verbesserter Anlehnung, schwungvollem Galopp
und erneut fehlerfreiem Vortrag. Alle waren begeistert, die Fans und
auch die Zweifler. Mit 74.375 % erreicht Martin den 3ten Rang und sicherte
sich da wahrscheinlich schon die Teilnahme bei den olympischen Spielen
in Athen. Die z.T. bösen Kommentare der letzten Wochen waren auf
einen Schlag wie weggewischt. Durch diese herausragende Leistung trug
er auch wesentlich dazu bei, dass die deutsche Mannschaft im Nationenpreis
die Oberhand vor Holland und den USA behielt.
Am Samstag stand der Grand Prix Spezial an und üblicherweise kann
Weltall VA da noch mal zulegen. Diesmal musste Martin auf die ungeliebten
einzelnen Vorbereitungsplätze und Weltall VA heizte sich enorm
auf, so dass wir vom Bodenteam uns schon fragten, wie Martin so überhaupt
einreiten kann. Kurz vor der Prüfung beruhigte sich Weltall VA
und als er in das Stadion einritt, war die alte Konzentration da. Weltalls
Vorstellung war exzellent und das gesamte Stadion pfiff und buhte als
seine Wertung kam, obwohl er immerhin 75,84 % erhielt. So manch einer
der Zuschauer hat ihn in Front gesehen und nicht nur auf dem 3ten Platz.

Damit konnte Martin seine Nominierungsaussicht weiter bestätigen
und ruhig die Dritte Aufgabe die Grand Prix Kür am Sonntag angehen.
Nachdem in Balve die Reaktionen auf die neue Kürmusik nicht sehr
gut war, hat Stefan Kravcik eine neue Musik mit gängigen Melodien
der Popgruppe Toto zusammengestellt. Wie immer hat Martin nur mit Videoaufzeichnungen
und CD abhören die Kür geübt. Weltall VA war gut drauf
und anfangs passte die Musik auch gut, doch dann war Martin meist vor
der Musik und musste sich und Weltall sehr einbremsen. Er machte dies
sehr geschickt, so dass dies nahezu niemand merkte. Weltalls Vortrag
war sehr gut und er konnte mit seinen Passagen und Piaffen die Richter
wieder überzeugen. Noch nie erzielte 79.57% waren der Lohn und
erneut ein Dritter Platz.
Der Dressurausschuss bestätigte was alle schon seit Donnerstag
vermuteten: Martin reitet für Deutschland in Athen. Die anderen
Teammitglieder sind Ulla Salzgeber mit Rusty, Heike Kemmer mit Bonapart
und Hubertus Schmidt mit Wansuela Suerte. Ersatzreiterin ist Ann-Katrin
Linsenhoff mit Wahajama.
Richtig feiern konnten wir diese Ereignisse und den Erfolg gar nicht,
denn noch am Sonntag ging es nach Hause auf die Alb. Doch bald wird
sich eine Gelegenheit ergeben dies nachzuholen.
Die Planung für Athen steht jetzt an. Martin muss alles zu Hause
für diese Zeit vorbereiten, damit er ruhigen Gewissens nach Athen
kann. Auch einige Pressetermine werden kommen. Irgend wann muss er auch
nach Mainz zur Einkleidung und seine Olympia Ausstattung in Empfang
nehmen. Athen wir kommen!
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10.-13.06.04
DM Balve
Mit
einer gewissen Erwartung,
aber auch etwas unsicher fuhren
wir nach Balve zur Deutschen
Meisterschaft. Drei Monate nach
Martins dramatischen Unfall auf
der A 81, als sein LKW von einem
anderen LKW von hinten gerammt
wurde und Weltall VA, seine Olym-
piahoffnung, auf die Autobahn
geschleudert wurde, sollte nun
Weltall VA zum ersten mal wieder
an den Start gehen.
Die gesamte deutsche Dressurelite
war in Balve angetreten, weil es
nicht nur um die Meisterschaftsehre
ging, sondern auch um die Teil-
nahme bei den Olympischen Spielen
in Athen. Balve war die erste Sich-
tung für Athen und gleichzeitig
sollte die Mannschaft für den
CHIO in Aachen festgelegt werden.
Martin reiste mit Weltall VA schon am Mittwoch an, um gut vorbereitet
an den Start gehen zu können. Die erste Wertungsprüfung am
Freitag, der Grand Prix, deckte dann die Karten auf. Martin, gehandikapt
durch einen starken Regenguss während seiner Vorstellung, zeigte
„Alf“, wie er bei uns im Stall heißt, in bestechender
Form. Mit Höhepunkten in der Passage und der Piaffe, sowie in den
Verstärkungen erzielten die Beiden 73,92% im Grand Prix und konnten
somit in der Wertung der Herren in Führung gehen. Die Prüfung
wurde von Ulla Salzgeber mit ihrem erfahrenen Rusty mit 76,42% gewonnen.
Zweite wurde Heike Kemmer mit 75,25%. Loesdau´s Loriot, den Martin
Schaudt als weiteres Pferd in Balve ritt, erzielte mit einer guten Leistung
in dem starken Feld einen 16. Platz und wurde dabei unter Wert benotet.
Das hatte auch seinen Grund, denn mitten in Martins Vortrag öffnete
der Himmel alle Schleusen und Martin wurde bis auf die Unterhose nass.
Loesdau´s Loriot sah nur noch die hunderte von Schirmen, die in
Windeseile von den Zuschauern aufgespannt wurden. Noch am Sonntag Morgen
war der Frack noch nicht ganz trocken, obwohl er zum Trocknen in einen
warmen Raum aufgehängt wurde.
Am Zweiten Prüfungstag wurde der Grand Prix geritten, dessen Prüfungsabfolge
Weltall VA wie auf den Leib geschneidert ist. 76.44% und damit die bislang
höchste Punktzahl, die Martin Schaudt je in einem Grand Prix Spezial
erreichen konnte stand am Ende für ihn fest. Damit konnte er seinen
Vorsprung bei den Herren auf 2,3 Prozentpunkte ausbauen. Hubertus Schmidt
auf Wansuela Suerte konnte seinen zweiten Platz festigen und Klaus Husenbeth,
Mannschaftsgoldgewinner bei Welt- und Europameisterschaften stand auf
dem Dritten Platz. Bei den Damen führte die mehrfache Goldmedaillengewinnerin
Ulla Salzgeber souverän vor Heike Kemmer und Ann-Katrin Linsenhoff
mit Renoir-Unicef.
Der letzte und alles entscheidende Prüfungstag am Sonntag sollte
mit der Grand Prix Kür die Entscheidung bringen. Martin Schaudt
konnte aufgrund der unfallbedingten Schonzeit die für Weltall VA
neu erstellte Kür nicht üben. Mit Videoaufzeichnungen auf
dem mitgebrachten Lap-Top und einem MP3-Player bereitete er sich auf
die Prüfung vor, indem er sich den Ritt ansah und dann mit geschlossenen
Augen „nachritt“. Somit war sein Ritt in Balve eine absolute
Premiere. Weltall VA zeigte sich von seiner besten Seite. Konzentriert
und engagiert spulte er mit seinem Reiter die Lektionen ab und die Beiden
erzielten gute 77,53 %. Martin hat dabei nicht immer die Musik getroffen,
aber er meint, dass er die Stellen nun kennt und es beim nächsten
Mal besser machen kann. Doch für die Deutsche Meisterschaft wurde
es noch sehr knapp, denn Hubertus Schmidt mir Wansuela Suerte, ein erfahrener
Kürreiter erhielt für seinen exzellenten Kürvortrag 79,73%.
Zum Glück hat es aber gereicht. Martin wurde mit nur 0,18% Vorsprung
Deutscher Meister der Dressurreiter 2004. Silber erhielt Hubertus Schmidt,
Bronze Klaus Husenbeth. Bei den Damen wurde wie erwartet Ulla Salzgeber
Deutsche Meisterin vor Heike Kemmer und Ann-Katrin Linsenhoff.
Noch in Balve entschied der Dressurausschuss der deutschen Reiterlichen
Vereinigung, dass Martin als Mitglied der offiziellen deutschen Mannschaft,
das sind nur vier Reiter, beim CHIO in Aachen teilnehmen wird, was gleichbedeutend
ist mit der Deutschen Nationalmannschaft. In Aachen findet die zweite
und letzte Sichtung für die Olympischen Spiele in Athen statt.
Noch in Aachen wird die Mannschaft für Athen nominiert. Also Daumen
drücken, dass alles gut geht, oder besser nach Aachen kommen und
Martin unterstützen (Siehe Fan Club Aktion Aachen).
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Fan
Aktion für den CHIO Aachen geplant!
"Kostenlos beim CHIO Aachen 2004 dabei sein und Mitglied im offiziellen
Martin Schaudt - Fanclub werden!“
Vom 13.-18. Juli findet dieses Jahr der alljährliche
CHIO Aachen statt, das absolute
Highlight der deutschen Turniere. Hochkarätige Reiter und ein traumhaftes
Drum-
herum machen das Turnier zu einem Höhepunkt der Saison. Martin
Schaudt lädt seine
treuesten und auch schnellsten Fans für den 15. Juli 2004 ein,
die Atmosphäre haut-
nah mitzuerleben. Die ersten 50 Anmeldungen erhalten freien Eintritt.
Dazu starten wir
den offiziellen Fanclub "Martin Schaudt". Bitte unter info@martin-schaudt.de
anmelden, mit
Vor- und Zuname, Adresse und e-mail-Adresse.
Wichtig! Unterstütz Martin in Aachen
mit schönen Plakaten und originellem Auftreten!
So könnt Ihr nicht nur zu Martins Erfolg beitragen, sondern auch
als bester Fanclub ausge-
zeichnet werden. Siehe dazu weitere Infos zum CHIO unter www.chioaachen.de.
Unfall
auf der A 81 am 11.03.2004
Beitrag aus der Stuttgarter Zeitung Nr.60
vom Freitag, 12. März 2004
Dressurreiter Martin Schaudt bei Auffahrunfall
leicht verletzt - Zwei Pferde erleiden Schürfwunden
Der Dressurreiter Martin Schaudt aus Albstadt,
Mannschafts- Olympiasieger von 1996, ist gestern
Morgen gegen 10 Uhr mit seinem Pferdetransporter
auf der Autobahn Singen-Stuttgart verunglückt.
Er war auf dem Weg zum Internationalen Reitturnier
in der Dortmunder Westfalenhalle, als ihn vor der
Ausfahrt Böblingen-Hulb ein Lastwagen von hinten rammte. Durch
den Aufprall öffnete sich die
Heckklappe. Zwei von drei Dressurpferden rissen sich los und liefen
auf die Fahrbahn, wurden jedoch
von keinem Fahrzeug touchiert. Schaudt wurde leicht verletzt, die Tiere
erlitten Schürfwunden. Die
Polizei musste die Autobahn in Richtung Stuttgart für eine volle
Stunde sperren. Einige Autofahrer
halfen Schaudt, die Tiere einzufangen. Jedes von ihnen sei einen siebenstelligen
Eurobetrag wert.
Die Behandlungskosten für die beiden verletzten Pferde schätzt
Schaudt auf 10 000 Euro. Mit einem
der drei Wallache, der den Namen Weltall trägt, möchte der
Albstadter in ein paar Monaten bei den
Olympischen Spielen in Athen antreten. Ihm fehlten nur noch zwei Wettbewerbe
zur Qualifizierung,
die Schürfwunden seien kein Hindernis. (rei) Fotos: Weise/factum
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20.-22.02.04
Neumünster
Am Fasnetswochenende musste Martin hoch
in den Norden fahren, um dort am Weltcup
Qualifikationsturnier in Neumünster teilzunehmen. Neben Loesdau´s
Loriot, der die Welt-
cup Tour gehen sollte, war noch Weltall VA dabei, der für die Spezialtour
vorgesehen war.
Loesdau´s Loriot schlug sich wacker, machte aber Fehler in den
Einerwechsel, so daß es
schlussendlich nur zu einem 7ten Platz in der Weltcupqualifikation reichte.
Weltall VA legte
zwei gut Ritte hin und konnte gegen starke Konkurrenz beide male gewinnen.
Auch die
Prozentzahlen konnten sich sehen lassen, so daß wir zuversichtlich
in die Saison blicken
können (Grand Prix 72,83, Grand Prix Spezial 73,52)
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28.-29.02.04
Bremen
Wenige Tage nachdem Martin aus Neumünster
zurück war, gingen wir schon wieder mit
Weltall VA auf große Fahrt nach Norden. Diesmal war das Ziel die
Bremer Stadthalle in der
das Kampmann Finale stattfand. Martin hatte sich in Nörten-Hardenberg
und bei den
Deutschen Meisterschaften qualifiziert.
Das Starterfeld war außergewöhnlich hochwertig. Nahezu die
gesamte deutsche Spitze war mit
ihren Erstpferden am Start. Hinzu kam noch der Vize-Europameister Jan
Brink aus Schweden.
Weltall VA ging schon im Grand Prix sehr gut und erreichte dort einen
5ten Platz, gehandicapt
durch eine sehr schlechte Benotung einer dänischen Richterin. Im
Spezial konnten die Beiden,
Martin und Weltall VA noch mal richtig aufdrehen und erreichten den
nicht erhofften 2ten Platz
mit der persönlichen Bestmarke von 1921 (76,84%) Punkten hinter
Ulla Salzgeber, die mit
2011 einen Weltrekord aufstellte. Auf den Plätzen folgten dann
Jan Brink, Heike Kemmer,
Ann-Katrin Linsenhoff, Klaus Husenbeth und Isabell Werth.
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• Winterimpressionen
Der Winter ist voll eingezogen auf der Schwäbischen
Alb. Der Zollersteighof, Martins
Domizil ist eingeschneit. Die Pferde haben ihren Spaß am Schnee
wie man sieht.
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