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21.-23.11.03 Schleyerhalle Stuttgart
6500
Zuschauer am Sonntag Morgen jubelten Martin nach seinem Ritt mit Weltall
VA zu
und Martin und Weltall VA genossen sichtlich den Applaus. Der Grand
Prix Spezial bildete
den gelungenen Abschluss eines erfolgreichen Dressurwochenendes auf
dem größten
Hallenturnier der Welt.
Die gesamte Weltelite mit Ausnahme von Beatrize Ferrer-Salat und Debbi
Macdonald war
in Stuttgart am Start und Martin stellte sich mit Loesdau´s Loriot
in der Kür-Tour und mit
Weltall VA in der Spezial-Tour. Loesdau´s Loriot hatte am Freitag
im Grand Prix einen
fulminanten Start. Mit 71,12 % erreichten die Zwei den 4ten Platz hinter
Ulla Salzgeber,
Jan Brink/SWE, der immerhin Vize-Europameister wurde und Hubertus Schmidt.
In der
samstäglichen Kür rutschte Martin dann auf den 5ten Platz
ab, was zu erwarten war, denn
Isabell Werth mit ihrem erfahrenen Antony, im Grand Prix noch 5te und
damit hinter Martin,
trumpfte mit einer spektakulären, zuschauerwirksamen Kür auf
und erreichte so den
2ten Platz. Martin war mit seinen 74,725 % zufrieden und konnte nach
Berlin nun zum
zweiten Mal die seine Kürmusik gut interpretieren.
Weltall VA bewies mit seinem Auftritt im samstäglichen Grand Prix,
dass er inzwischen auch
seine ersten Prüfungen auf dem Turnier routiniert und locker absolvieren
kann. Die 69,58 %
waren deutlich zu wenig für diese gute Vorstellung und Martin war
sichtlich enttäuscht. Er
wurde aber von vielen Kollegen aufgemuntert, die meinten, er sei auf
dem richtigen Weg.
Sieger dieser Prüfung wurde Ulla Salzgeber mit Rusty vor Heike
Kemmer mit Bonaparte,
Klaus Husenbeth mit Piccolino und Isabell Werth mit Satchmo. Damit lag
Martin nur knapp
hinter der gesamten deutschen Europameisterequipe, die in Hickstead
im August die Gold-
medaille geholt hatten. Am Sonntag konnte Martin dann noch mal aufdrehen
und erreichte
mit 74,16 % den sehr guten 4ten Platz in diesem Weltklassefeld, konnte
also ein Equipemit-
glied, in diesem Fall Isabell Werth, hinter sich lassen.
Das war ein grandioser Abschluss der 2003er Saison und ein weiterer
Beweis, dass Martin in
den Championatskader gehört. Martin wurde aufgrund seiner Erfolge
auf diesem Turnier als
bester männliche Dressurreiter geehrt, außerdem wurde Weltall
VA zum erfolgreichsten
Dressurnachwuchspferd aus Baden-Württemberg erkoren und erhielt
eine Paradedecke.

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• 14.-17.11.03
CHI Berlin
Am letzten Wochenende waren wir auf großer
Tour. Martin hatte Loesdau´s Loriot für die
Weltcup Kür Tour und Weltall VA für die Grand Prix Spezial
Tour in Berlin dabei.
Weltall VA sollte mit in Berlin gehen, als Vorbereitung für die
Schleyerhalle. Ihm tut Prüfungs-
erfahrung noch immer gut. Weltall VA zeigte sich weiter verbessert.
Er hat wieder mehr Lust
mitzuarbeiten und schon die erste Prüfung ging er sehr zufriedenstellend
für Martin. Er ge-
wann die Inter II mit 71.07% vor Victoria Max-Theurer/A und Hubertus
Schmidt. Im Grand Prix
und im Grand Prix Spezial zeigte er sich immer sicherer und er gewann
auch diese Prüfung
mit 71,83% bzw. 73,12 % jeweils vor Hubertus Schmidt und Karin Rehbein.
Loesdau´s Loriot der die Weltcup Tour bestreiten soll war voll
motiviert und damit im Grand Prix
etwas zu heiß, so daß für seine Verhältnisse „nur“
68,46% heraussprangen, was der 7te Platz
in diesem Weltklassefeld bedeutete. Leider hatte Martin bei der Verlosung
der Startreihenfolge
für die Kür etwas Pech, so dass er schon als Sechster und
damit als erster der besseren Konkur-
renten an den Start musste. Loesdau´s Loriot ging bestechend.
Martin ritt exakt nach der Musik,
einem Zusammenschnitt von Michael Jackson und Ricky Martin Songs. Das
Ergebnis waren 74,7%,
was eine gute Note darstellt, an diesem Tag aber vielleicht ein bisschen
höher hätte ausfallen
können. Dies bedeutete in der Endabrechnung den 7ten Platz und
10 Punkte im Weltcup. Dabei
war er punktgleich mit Sven Rothenberger/NED der Sechster wurde, allerdings
in der ausschlagge-
benden B-Note höher lag. In der A-Note (Ausführung) erreichte
Martin die 4. beste Note, was
darauf hindeutete, dass sein Vortrag exzellent war. Allerdings erhielt
er in der B-Note (Technische
Note) nur die 9. beste Note, was ihn sehr zurückwarf. Anders bei
Isabell Werth und Ann-Kathrin
Linsenhoff, die in der Vorführung patzten, durch hohe Bewertungen
in der B-Note aber vor Martin
gesetzt wurden. Ob das unbedingt Sinn macht ist anzuzweifeln. Nichts
desto trotz, Martin ist auf
dem richtigen Weg, durch gutes fehlerfreies Reiten die Richter zu überzeugen.
Musik und Choreo-
graphie sind Geschmacksache, was wir aus den Reaktionen auf unsere Tango
Kür oft genug erlebt
haben. Glücklicher Sieger wurde Hubertus Schmidt auf Wansuela Suerte.
Noch einige Gedanken zum Turnier in Berlin. Alle Turniere, die in Messehallen
stattfinden haben
atmosphärische Probleme, in Berlin nicht anders. Obwohl eigentlich
genügend Platz vorhanden war,
wurde dieser nicht genutzt. So wurde es bei zwei Showgrounds regelmäßig
eng beim Abreiten. Die
Verpflegung auf dem Turniergelände war sehr dürftig und wenig
Anspruchsvoll, wobei die Pfleger
am meisten darunter zu leiden hatten. Das CHI Berlin ist wichtig für
die Reiter, weil Weltcup
Prüfungen stattfinden. Als Hauptstadtturnier wurde es seinen Ansprüchen
nicht gerecht.
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• 01.-02.11.2003 Affalterbach Elite-Preis
Sensationell war das Starterfeld in Affalterbach.
Zwei Starter der
Europameister-Mannschaft, Heike Kemmer mit Bonapart und
Isbell Werth mit Satchmo. Anja Plönzke mit ihrem neuen Shooting-
Star Solero, Ann Kathrin Linsenhoff mit der Wunderstute Wahajama-
Unicef. Hinzu kamen noch die bewährten Paare Ellen Schulten-
Baumer mit Lesotho und Nicole Glaser-Käppeler mit Floriano Deux.
Alles hervorragende Paare und für Martin und Weltall VA eine echte
Herausvorderung.
Martin hat Weltall VA in bestechender Form geritten und wir waren
alle gespannt, ob und wie er diese Form auf dem Viereck in Affalter-
bach zeigen kann.
Der samstägliche Grand Prix war die erste Prüfung und wer
Weltall VA
kennt weiß, dass er immer etwas Probleme mit der ersten Prüfung
hat.
Doch diesmal konnte Martin Weltall VA schon sehr locker zeigen und
die Richter gaben ihm glatte 71 %, was nach Isabell Werth und Heike
Kemmer zum Dritten Platz reichte. Man merkte, dass die beiden
führenden Paare einfach schon mehr Routine haben, doch Martin ist
auf dem richtigen Weg. Am Sonntag stand dann der Grand Prix Spezial
an und zwar als Hauptprüfung zur besten Zeit um 15:00 Uhr. Und
was wir immer schon behauptet haben, die Dressur macht die Halle
auch voll. Genauso wie ein um 07:00 Uhr Morgens angesetztes
Springen die Halle auch nicht voll macht.
Weltall VA ging in bestechender Form im Spezial, mit etlichen Höhe-
punkten, so dass er sogar eine 10 für die Trabverstärkung
erhielt.
74,88 % lautete das Ergebnis, wieder Dritter, diesmal hinter Heike
Kemmer und Isbaell Werth, die die Plätze getauscht haben. Martin
war rundum zufrieden und es war ein guter Auftakt der Hallensaison.
Noch ein Wort zum Turnier in Affalterbach. Der Name ist Programm:
„Elite-Preis“. Die Elite war am Start und so wurde auch
geritten. Aber
auch das Rahmenprogramm war entsprechend, so dass man sich
als Reiter, Betreuer und Zuschauer einfach nur wohl fühlen kann.
Für die Baden-Württembergischen Reiter ist es ein absoluter
Gewinn,
dass es dieses Turnier gibt und sie haben es mit guten Leistungen der
Familie Aufrecht auch
gedankt. Drei der sechs Besten in den beiden Hauptprüfungen waren
Baden-Württemberger
(2 im Springen, 1 in der Dressur), das kann sich sehen lassen.
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• 12.-14.09.2003 Radolfzell
Wir alle hatten uns auf die Floßfahrt in Radolfzell gefreut, doch
der heiße Sommer hat den
Wasserpegelstand so stark reduziert, dass das Floß nicht bis ans
Ufer hätte fahren können.
So musste diese Attraktion des Radolfzeller Turniers leider ausfallen.
Martin fuhr mit West-
man der Familie Sulz und mit Weltall VA nach Radolfzell. Mit Westman
wollte er beim Burg-
pokal angreifen und mit Weltall VA weitere Aufbauarbeit leisten.

Westman schlug sich ganz tapfer. Er erreichte mit Martin den 3ten Platz
in der Burgpokal-
Qualifikation, einer St.Georg- Kurz-Prüfung die ohne Gerte zu reiten
war. Zusätzlich konnte
er noch eine S-Prüfung gewinnen.
Mit Weltall VA legte er am Samstag eine sehr gute Inter II - Prüfung
hin, die er mit großem
Abstand mit ca. 73 % gewinnen konnte. Am Sonntag war die Feinabstimmung
nicht gar so
gut und es sprang beim Grand Prix nur knappe 70% raus, doch konnte er
die Prüfung immer
noch mit sicherem Abstand gewinnen.
Die Siegerehrung zum Grand Prix bildete dann noch den Rahmen für
die Ehrung von Susann
Konrad, die bei dieser Gelegenheit das Goldene Reitabzeichen verliehen
bekam.
Alles in allem hat es in Radolfzell wieder richtig Spaß gemacht
und es lohnt sich immer wieder
die Reise an den Bodensee anzutreten.
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•
18.-20.07.2003 B-W Meisterschaften Schutterwald

Ein wunderschönes Urlaub-Wochenende haben wir in Schutterwald erleben
dürfen. Hitze pur, wie es
in Antalya oder Teneriffa nicht mehr sein könnte. Gute Verpflegung,
fetzige Partys und zum Glück
ein Badesee zum Abkühlen in der Nähe des Turnierplatzes. Was
will man mehr? Ach ja der Sport
der hat natürlich auch stattgefunden! Martin ist mit Loesdau´s
Loriot angetreten, weil er Weltall VA
eine längere Pause gönnen wollte und weil Loesdau´s
Loriot derzeit gerade einen guten Lauf hat.
Und Martin hat auch dazu beigetragen, dass er den Meistertitel sicher
und haushoch verdient hat.
In der ersten Prüfung, einer Inter I war Loesdau´s Loriot
noch etwas guckig auf dem engen Platz in Schutterwald. Unangefochten
wurden die Beiden mit 71,07% Erster. Doch in der 2ten Wertungsprüfung,
dem alten Kurz-Grand Prix legte er fantastische 74,44% hin. Damit war
sein Meistertitel zu keiner Zeit
gefährdet. Auch in der 3ten Wertungsprüfung dem Grand Prix
bestätigte er seine Vormachtsstellung,
trotz Hitze und Urlaubsreife und erhielt gute 71,88%.
Meister bei den Damen wurde Heike Hamel, wobei anzmerken ist, dass in
der 3ten Wertungsprüfung
außer Martin nur noch Damen qualifiziert waren.
2te bei den Damen wurde Annett Böhm . Die Bronzemedaille erhielt
Dr.Susan Konrad.
"Die Baden-Württembergischen
Meister 2003"
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•
11.-13.07.2003 DM Gera
Wie beabsichtigt startete Martin mit seinen beiden Grand Prix Cracks
Loesdau´s Loriot und Weltall VA bei der Deutschen Meisterschaft.
Beide zeigten sich mit guten Leistungen im Grand Prix, wobei Loesdau´s
Loriot besser abschnitt. Mit 72.29% erreichte er im gemischten Feld
den 9ten Platz, was im Zwischenergebnis der Deutschen Meisterschaft
der 3te Platz bei den Herren bedeutete. Weltall VA zeigte eine sichere
Runde (70,75% / 10. Platz), konnte aber nicht so überzeugen, wie
er dies in dieser Saison schon hat zeigen können.
Somit war klar, dass Martin die Deutsche Meisterschaft mit Loesdau´s
Loriot weiter angehen wird. In der 2ten Wertungsprüfung dem Grand
Prix Spezial erreichte er mit dem kleinen braunen Wallach wieder um
den 9ten Platz und konnte seinen 3ten Platz in der Meisterschaftswertung
festigen. Weltall VA der sich auch noch für diese Prüfung
qualifiziert hatte zeigte wieder eine solide Leistung und konnte nun
nach den Ereignissen von Aachen zeigen, dass dies eine Ausnahme war.
Leider eriehlt er aufgrund von Anlehnungsproblemen sehr wenig Punkte
und beendete diese Prüfung auf dem 13.Platz.
In der 3ten Wertungsprüfung der Grand Prix Kür konnte Loesdau´s
Loriot noch mal richtig aufdrehen und verbesserte sich mit dem 7ten
Rang in 76.72% enorm. Die Musik mit Stücken von Michael Jackson
und Ricky Martin kam beim Publikum auch gut an und Martin wurde richtig
gefeiert. Spontan kamen Zuschauer auf ihn zu, um ihm zu gratulieren
und zu beklagen, dass er schlecht bei den Richtern weggekommen sei.
Martin war sehr zufrieden mit diesem versöhnlichen Abschluß
der Meisterschaft. Letztendlich wurde er mit Loesdau´s Loriot
Dritter bei den Deutschen Meisterschaften der Herren. Im inoffiziellen
Gesamtklassement Damen und Herren wurde er noch 7ter. Für eine
Nominierung zu den Europameisterschaften reichte es mit diesen Platzierungen
allerdings nicht. Dazu gab der Dressurausschuß aufgrund des anhängenden
Dopingverfahrens von Ulla Salzgeber nur eine Rangierung aus. Darin wurden
die 7 teilnehmenden A-Kader Leute rangiert:
1. Ulla Salzgeber, 2. Klaus Husenbeth, 3. Isabell Werth, 4. Heike Kemmer,
5. Ann-Katrin Linsenhoff, 6. Nadine Capellmann, 7. Hubertus Schmidt.
Bei dieser Gelegenheit sei angemerkt, dass es höchste Zeit ist,
dass Martin wieder in den Kreis der A-Kader Leute aufgenommen wird,
da er konstant Leistung bringt und schon etliche Male A-Kader Leute
geschlagen hat. Martin wird jetzt erst mal bei der Baden-Württembergischen
Meisterschaft in Schutterwald starten, um dann für ca. 4 Wochen
Turnierpause zu machen.
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•
04.-06.07.2003 Balve
Balve sollte als Vorbereitung für die Deutsche Meisterschaft dienen
und, wenn Weltall VA bei
der Deutschen Meisterschaft die Führungsrolle hätte einnehmen
sollen, hätte Martin mit ihm
die neue Kürmusik getestet. Martin hat sich kurzfristig entschieden
Weltall VA in Balve eine Pause zu gönnen. Weltall war dabei in
Balve wurde aber nur trainiert.
Nun zum Sport : Loesdau´s Loriot wurde mit 70,17% 2ter im Grand
Prix in einem dicht gedrängten Feld mit Hubertus Schmidt als Erster
und Georg Williams und Dolf-Dietram Keller auf den Plätzen. Die
Besten hatten in der Kür zu starten in der Loesdau´s Loriot
Vierter wurde. Mehr war leider an diesem Tag nicht drin, weil die Kür
auf dem großen Springplatz stattfand auf dem Loesdau´s Loriot
vorher noch nie war. So war er auch sehr guckig und hatte während
des ganzen Ritts die Zuschauer unter Beobachtung, was der Konzentration
schadete. Martin ritt die Tango Kür und die Reaktionen vor Ort
und auch im Internet waren nicht immer positiv der Musikrichtung gegenüber.
Schade, aber offensichtlich können sich die Zuschauer und die Richter
nicht daran gewöhnen.
Martin hatte auch zum Ersten Mal Westman dabei für die kleine Tour.
Die Beiden starteten recht gut, was auch die Noten der Richter am Anfang
der Prüfung belegen. Dann baute Westman aber im Laufe der Prüfung
etwas ab, so dass es in dem internationalen Feld nur zu einem Reserve
Platz reichte.
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•
18.-22.06.03 CHIO Aachen
Mit großen Erwartungen sind wir nach Aachen gefahren. Wir wollten
zeigen, dass Weltall VA
das kommende Nachwuchspferd ist und vor allem wollte Martin den guten
Ritt von
Nörten-Hardenberg wiederholen. Weltall VA war sehr nervös
und unruhig in den ersten Tagen.
Beim Abreiten zum Grand Prix sah alles noch sehr gut aus. Im Viereck
selbst schaltete
Weltall VA dann eine Stufe zurück, zog nicht richtig und Martin
kam dadurch nicht richtig zum
Reiten. Das Ergebnis war entsprechend. Im Spezial wollte Martin dann
alles wieder gut machen
und er begann auch furios.
Martin startete mit Weltall VA als Vorletzter und er hatte sich wie
gesagt viel vorgenommen.
Alles lief auch wie geplant und Weltall VA präsentierte sich hervorragend.
Für die Trabverstärkung
erhielten die Beiden von einem Richter sogar die höchste Wertnote
10, als plötzlich und unerwartet
das gesamte Stadion im Dunkeln lag. Nur noch schemenhaft konnten die
Zuschauer und die Richter
Martin´s Ritt weiter verfolgen. Martin ritt verunsichert im Dunkeln
weiter, bis der Chefrichter die
Prüfung unterbrach. Nach einer Pause mit Diskussionen und Schrittreiten
flammten dann die
Scheinwerfer wieder auf und Martin musste seinen Ritt nach dieser Unterbrechung
mitten in der
Aufgabe wieder fortsetzten. Konzentration und Anspannung waren dann
natürlich bei Pferd und Reiter
weg, so daß der erhoffte und eventuell mögliche Sieg utopisch
wurde. Frenetisch wurde er danach von
den Zuschauern gefeiert. Aufgrund der guten Noten zu Beginn reichte
es trotzdem noch zu Platz 6
in diesem Weltklasse-Feld. Auch bei der Siegerehrung erhielt Martin
und Weltall VA aufgrund des
Missgeschicks das sie ereilt hatte, den meisten Beifall vom Publikum.
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•
Grillfest

Das schöne Wetter wollten wir gleich ausnutzen und haben Martins
Grillkamin genutzt um
uns die Bäuche voll zu schlagen. Die Mädels waren fleißig
und haben jede Menge Salat
angemacht um dann aber selber über die Würste herzufallen.
Martin konnte es nicht lassen
und musste wieder über Pferde fachsimpeln und Wolfgang, der ehe
mit seinem Gipsbein
gehandikapt war musste in der Hitze ganz schön am Grill schwitzen.
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•
07.-09.06.2003 Ruhrtaler Dressurtage in Essen
Mehr war nicht drin!
Grand Prix 1. und 2. Platz mit Weltall VA und Loesdau´s Loriot
Grand Prix 1.Platz mit Loesdau´s Loriot, Weltall VA war nicht
am Start
Grand Prix Spezial 1. und 2. Platz mit Weltall VA und Loesdau´s
Loriot
Mehr war wirklich nicht drin.
Nachdem wir gehört hatten, das Essener Dressurturnier an Pfingsten
sei sehr nett und
gut dotiert, haben wir uns entschlossen unser Glück dort zu versuchen.
Und es hat sich
gelohnt. Mit Weltall VA und Loesdau´s Loriot konnte Martin alles
gewinnen was es zu
gewinnen gab. Die Leute waren sehr freundlich, es herrschte eine sehr
familiäre Atmos-
phäre und ein bisschen fühlten wir uns fast wie im Urlaub,
wozu das meist warme Wetter
auch beigetragen hat.
Loesdau´s Loriot ging alle drei Prüfungen, was er sehr gut
bewältigte. Er hatte im Grand
Prix noch etliche kleine Fehler, lief dann aber in der Kür, in
der Martin wieder mal seine
Tango Musik einsetzte, zu Höchstform auf. Alles sehr locker vorgetragen,
tolle Über-
gänge, exakt passend zur Musik brachten ihm den sicheren 1ten Platz
ein und etwas
magere 74,8%. Im abschließenden Spezial lieferte er wieder eine
solide Leistung ab,
konnte aber seinen Stallgefährten Weltall VA nicht übertreffen.
Weltall VA ging nur 2 Prüfungen, weil die Kürmusik für
ihn noch nicht fertig ist. Im
Grand Prix ging er noch nicht so flüssig wie gewünscht, konnte
aber seinen Stallgefährten
Loesdau´s Loriot in Schacht halten. Im Grand Prix Spezial zeigte
er seine Möglichkeiten
und gewann diesen, obwohl er noch einen Steher vor der 2ten Piruette
hatte sicher, mit
einer überragenden Passage/Piaffe Tour und wunderschönen Galoppwechseln.
Beide zeigten sich unbeeindruckt vor den doch sehr nah sitzenden Zuschauern
und den
durch den böigen Wind sehr bewegten Zelten, Fahnen, Schirmen, Bandenwerbungen
und
Baumwipfeln.
Etwas beeinträchtigt wurde das ganze durch die etwas „unlustige“
Notengebung der
anwesenden Richter. Manchmal hatte man den Eindruck, dass sie aufgrund
der starken
Hitze in ihren Häuschen wirklich keine Lust mehr hatten überhaupt
Noten zu vergeben.
So waren die erreichten Prozentzahlen eher an der unteren Grenze des
möglichen. Schade,
denn solche destruktives Richten motiviert die Reiter nicht sonderlich,
und einige Reiter
reisten auch vorzeitig ab, weil sie für ansehnliche Leistungen
über durchschnittlich schlecht
bewertet wurden.
Beispielhaft dafür war auch die Qualifikation zum Bundeschampionat
der 6jährigen, bei
dem lange Zeit nur Noten um die 6 vergeben wurden und erst die letzten
Pferde zum Teil
unverständlich höhere Noten erhielten. Hier wäre es interessant
gewesen, den Kommentar
der Richter zu hören, wie es oft bei solchen Veranstaltungen üblich
ist.
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• 23.-25.05.2003
Nörten-Hardenberg

Von den 20 Besten der Weltrangliste waren
11 in Nörten-Hardenberg am Start.
Olympiasieger, Weltmeister, Europameister alles war da. Alle genossen
das gräfliche
Ambiente mit der mittelalterlichen Burg, dem idyllischen Schlossgarten,
dem luxuriösen
Burghotel und der gemütlichen Keilerschenke in der hardenbergischen
Schnaps-
brennerei. Besser konnte es für Martin am Wochenende nicht laufen.
Sowohl in der
Kürtour mit Loesdau´s Loriot als auch in der Spezialtour
mit Weltall VA war er bester
deutscher Reiter. Loesdau´s Loriot wurde im Grand Prix 3ter hinter
Rafael Soto/ESP
auf Invaseur und Anoinette Falandt/NL auf Jarwo. Loesdau´s Loriot
erreichte mehr
als 70% trotzdem er nahezu die gesamte Zeit die Zunge hochzog und Martin
wenig
Einwirkung hatte. In der Grand Prix Kür ritt Martin die neu zusammengestellte
Kür
der Fa. Ebel und erreichte mit 73.48% den 4ten Platz nach Soto, Falandt
und Günter
Seidel/USA auf Aragon.
In der Spezial Tour wurde Weltall VA durch einen ungünstigen Startplatz
stark benach-
teiligt. So konnte er trotz guter Leistung „nur“ den 8ten
Rang erreichen, jedoch mit
gutem Kontakt zur Spitze. Alle fünf Erstplatzierten, Beatriz Ferrer-Salat/ESP
auf
Beauvalais, Lisa Wilcox/USA auf Relevant, Ulla Salzgeber auf Wall Street,
Lone
Jörgensen/DEN auf FBW Kennedy und Nadine Capellmann auf Gracioso
wurden von
je einem Richter auf Platz Eins gesetzt.
Im sonntäglichen Grand Prix Spezial musste Martin dann vor allen
Favoriten ran und
legte eine sensationelle Nummer hin. Weltall VA konnte seine Qualitäten
hervorragend
in Szene setzten und erhielt 75, 08% und viele meinten, dass es noch
zu wenig ist. Bis
zum letzten Reiter, Beatriz Ferrer-Salat konnte keiner der anderen Reiter
diese Marke
übertreffen. Erst Sie übertraf Martins Marke um ganze 7 Punkte.
Trotzdem werteten alle Martins Leistung als Sensation. Damit hat er
eindeutig seinen
Anspruch auf eine Mitgliedschaft im A-Kader und seinen Anspruch auf
eine Teilnahme
bei den Europameisterschaften demonstriert.
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oben>>
•
09.-11.05.03 Bad Salzuflen
Gleich mit beiden Grand Prix Pferden ist
Martin nach Bad Salzuflen gefahren,
weil der Bundestrainer beide Pferde sehen wollte. Der Platz im Kurpark
von Bad
Salzuflen liegt zwar sehr idyllisch ist aber für die Pferde doch
sehr unruhig. Zwar
sind die Zuschauer an den langen Seiten relative weit weg vom Viereck,
doch
sind bunte Werbetafeln sehr nah am Viereck aufgestellt und an der kurzen
Seite
können die Zuschauer und Kurgäste ganz nah vorbeiflanieren.
Loesdau´s Loriot
fand das im Grand Prix gar nicht so prickeln und war mehr auf seine
Umgebung
konzentriert als auf seinen Reiter. Das Ergebnis war ein 11ter Platz.
Weltall VA
war auf dem Abreiteplatz eher etwas ruhig und Martin hat noch nicht
so viel Er-
fahrung mit ihm, sodaß er im Viereck eher etwas lasch wirkte.
Trotzdem konnte
er den 5ten Platz erreichen. Im sonntäglichen GP Spezial durfte
Martin dann nur
1 Pferd reiten, so dass er mit Loesdau´s Loriot nicht zeigen konnte,
dass es auch
anders geht. Mit Weltall VA konnte er sich sehr steigern, erreicht aber
etwas unter-
bewertet auch nur den 5ten Platz. Sieger waren Nadine Capellmann mit
Gracioso
im Grand Prix und Ann-Katrin Linsenhoff auf Unicef Renoir.
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•
02.-04.05.2003 Stockfelder Hof
Martin war mit Aramis und Calypso´s
Star in je 2 S-Dressuren unterwegs.
Sensationell konnte er mit Aramis seine erste S-Dressur gewinnen. Das
mit
erst 7 Jahren. So wie er sich entwickelt ist dieses Jahr noch alles
möglich.
Mal abwarten, vielleicht sieht man ihn in Radolfzell wieder. Calypso´s
Star
hat sich auch wacker geschlagen in seinen ersten S-Prüfungen, aber
er ist
noch nicht ganz so gefestigt wie Aramis, aber auch er wird seinen Weg
machen.
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• 04.-06.04.03
Walldorf
Eigentlich kann man in solchen Situationen nur verlieren. Martin ist
als klarer
Favorit nach Walldorf gefahren und wenn man da gewinnt ist es normal
und
sollte man verlieren, was immer mal möglich ist, ist die Katastrophe
groß. Nun
Martin hat nicht verloren, im Gegenteil, er hat gewonnen.
Sowohl in der Inter II, als auch im Grand Prix konnte er die Plätze
Eins und
Zwei einnehmen. Was aber viel wichtiger ist, ist die Art und Weise wie
sowohl
Loesdau´s Loriot und Weltall VA die Aufgabe gelöst haben.
Loesdau´s Loriot
wirkte wie schon in Neumünster abgeklärt und innerlich sehr
ruhig, so daß
Martin mit dem kleinen Braunen 2 wunderbare Runden drehen konnte.
1052 Punkte und 73,05 % im Grand Prix waren der gerechte Lohn dafür.
Weltall VA stand dem in nichts nach. Mit 1041 Punkten und 72,29 % wurde
er nur knapp geschlagen, zeigte aber hier wieder eine exzellente Trabtour
mit sensationeller Piaff/Passagetour. Solche Ritte sind wichtig für
den konti-
nuierlichen Aufbau des Braunen. Dabei war ein erlesenes Feld nach Walldorf
gekommen. Alexandra Simons-De Ridder mit Calambo, Dritte im Grand Prix
mit 989 Punkten und 68,68% und Christelot Boylen, Kanada mit Lucky Lucke,
Vierte im Grand Prix mit 951 Punkten und 66,04%, sowie die gesamte Baden-
Württembergische Spitze und etliche Vertreter aus Rheinland-Westfalen.
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•14.-16.03.03
CDI Dortmund
Nahezu
der gesamte A-Kader war
vertreten, zusätzlich noch 2 Ameri-
kaner und 2 Schweizer, sowie sehr
starke Paare aus dem B-Kader.
Dortmund war eine echte Standort-
bestimmung und für Martin war die
Anspannung doch sehr groß hier
mit seinem Youngster Weltall VA
anzutreten. Es waren ja erst die 3te
und 4te Grand Prix Prüfung die
Weltall VA hier zu absolvieren hatte und hinzu kam, dass am Sonntag
der Grand
Prix Spezial zu reiten war, die schwerste Prüfung überhaupt.
Martin war mit Weltall VA und Aramis von Warendorf kommend am Mittwoch
schon
nach Dortmund gereist, weil am Mittwoch und Donnerstag Sponsorentermine
auf
der Equitana (siehe unten) anstanden. Weltall VA war doch noch sehr
nervös und
unruhig von der fremden Umgebung. Martin nutzte jede Chance mit Ihm
in der
großen Westfalenhalle zu trainieren. Von Tag zu Tag wurde Weltall
VA umgäng-
licher und so konnte Martin unter den Augen vieler Kollegen das Talent
von
Weltall VA im samstäglichen Grand Prix aufblitzen lassen. Er erreichte
einen 9ten
Platz mit 69,5 %, obwohl für uns Weltalls Leistung besser war als
acht Tage zuvor
in Braunschweig wo er schon 71,64% erreichen konnte. Am Sonntag Morgen
startete
Martin als 2ter und konnte gleich eine Nummer vorlegen. Er erzielte
im Grand Prix
Spezial 73,76 % was am Schluß zum 6ten Platz reichte. Die Glückwünsche
von
Kollegen, Funktionären, Zuschauern, Journalisten und Fans wollten
nicht abreißen
und sicher dachten Viele, dass sie heute einen zukünftigen Champion
gesehen
haben. Das Wagnis mit Weltall VA schon so bald sich der starken Konkurrenz
zu
stellen ist geglückt und Martin muß nun mit Weltall VA versuchen
diese Leistung
zu stabilisieren.
Equitana
2003
Am Mittwoch, Donnerstag und Sonntag hatte Martin Termine auf
der Equitana. Mittwochs ging es los mit einem Forum am Stand
der ReiterRevue zum Thema Barock - Pferde. Donnerstags war
Martin als Experte geladen auf der FunAndFacts Schaubühne und
er konnte dort einem Kandidaten bei einer Frage helfen.
Sonntags war dann die Ziehung des Großen Preisausschreibens
bei Josera angesagt. Dort zog er aus der großen Trommel die
glücklichen Gewinner. Erster Preis war ein Trainingstag bei Martin
auf dem Zollersteighof.
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• Braunschweig
06.-09.03.2003
Mit großen Erwartungen sind wir nach Braunschweig gefahren. Es war
als tolles Turnier
angekündigt worden. Und es war auch so. Braunschweig ist ein Turnier
bei dem man
noch die persönliche Ansprache hat, aber schon alle Züge eines
großen internationalen
Turniers hat. Wir haben uns recht wohl gefühlt. Nur die Boxen für
die Pferde waren
etwas klein. Sportlich lief es gut für Martin. Aramis unser Lausbub
hat sich in seiner
ersten S- Prüfung einem St.Georg wacker geschlagen und hatte sogar
von einem Richter
handschriftlich den Zusatz bekommen: „außergewöhnliches
Dressurpferd!“ In der End-
abrechnung war er dann R1. Martin war aber sehr zufrieden und weiß
jetzt, dass er in
solchen Hallen auch gehen kann. Weltall VA war wie immer ein richtiges
Nervenbündel.
Nach Martin mit Loesdau´s Loriot schon einen erfolgreichen Saisonstart
hingelegt hat
wollte er nun mit seinem zweiten Grand Prix Pferd ebenfalls die Saison
erfolgreich
beginnen.Sowohl in der Inter II-Prüfung als auch im Grand Prix konnte
er jeweils den
2ten Platz erringen. Gewonnen wurden die Prüfungen von Isabell Werth
auf Satchmo.
Weltall VA war in der neuen Volkswagenhalle in Braunschweig noch etwas
nervös und
noch nicht so bei der Sache, wie es sich sein Reiter gern wünschen
würde. Er konnte
aber sein Potential zeigen und die Reiterszene hat sehr wohl erkannt was
in dem
braunen Hannoveraner steckt der ja erst neun Jahre alt ist. Viele vom
Bundestrainer
bis zu den Grooms haben uns angesprochen. Erfreulich war auch, dass er
im Grand
Prix mit 71,64 % der möglichen Punkte mehr erreichen konnte als bei
seinem letzten
Auftritten in Radolfzell.
Somit können wir durchaus zufrieden sein vor allem, weil man gesehen
hat, dass
unser „Alf“ noch mehr drauf hat. Bei der Siegerehrung zum
Grand Prix stahl er eh
allen die Show durch seine außergewöhnliche Passage von Martin
mit einer Hand
geritten. Martin trainiert in dieser Woche in Warendorf und wird dann
gleich nach
Dortmund fahren.
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Loesdau´s Loriot und seine Familie

Auf dem Turnier in Neumünster
kam Loesdau´s Loriot Züchter, Sandor Takas
auf uns zu und brachte Bilder von Loriot mit.
Eines zeigt Loriot als Fohlen mit seiner Mutter
einer Wenzel II Tochter und dem Züchter Sandor Takas. Das andere
Bild zeigt den Voll-
bruder von Loesdau´s Loriot, geb. 2002, mit seiner Mutter.
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• 14.-16.02.2003
CDI Neumünster
10 Stunden waren wir unterwegs, bis wir endlich
vor der Holstenhalle in Neumünster/Schles-
wig-Holstein vorfuhren. Doro war diesmal nicht dabei, sie steckt momentan
voll im Prüfungs-
stress an der Uni in Heidelberg. Hubert Steinke, der das Pferd von Christelot
Boylen-Hansen
nach Neumünster gefahren hat, hat diesmal Loesdau´s Loriot
gepflegt.
Martin und Loesdau´s Loriot begannen das Turnier und damit die
Turniersaison 2003 mit
einem Sieg am Freitag in der Inter II - Prüfung, ganz knapp mit
1 Punkt vor der A-Kader
Reiterin Heike Kemmer auf Bonaparte, einen besseren Einstand kann man
sich nicht vor-
stellen.
Auch am nächsten Tag im Welt-Cup Grand Prix belegte Martin einen
hervorragenden 2ten
Platz mit 1822 Punkten, was einer Prozentzahl von 72,88 % entspricht.
Gewonnen wurde
diese Prüfung von Ulla Salzgeber der Weltranglisten-Ersten auf
Wallstreet. Dritte wurde
Monica Theodorescu mit Renaiccance Fleur und Vierte Isabell Werth mit
Apache. Loesdau´s
Loriot hatte sich in der relative kleinen Halle mit Werbetafeln, Fernsehkameras
und un-
ruhigen Zuschauern sehr nervenstark erwiesen, was uns fast etwas überrascht
hat, aber um
so mehr auch gefreut hat.
Am Samstag Abend war dann Party angesagt, was wir auch ausgiebig genossen.
Am Sonntag stand dann die Welt-Cup Qualifikation mit der großen
Kürveranstaltung an.
Vor großer Kulisse, mehr als 3500 Zuschauer waren in der Holsten-Halle
in Neumünster
versammelt, musste Martin und Loesdau´s Loriot als erster der
Favoriten in die Bahn. Trotz
Fehlern in den Galoppwechseln erhielt er für die gute Vorstellung
75,37 % der möglichen
Punktzahl, was ihn in diesem Moment in Führung brachte. Ulla Salzgeber
mit Wallstreet
konnte auch keine fehlerfreie Vorstellung abliefern, erhielt aber für
Ihre Vorstellung noch
respektable 77,07 %, was am Ende Platz Zwei bedeutete.
Isabell Werth konnte mit ihrem Apache eine fehlerfreie Kür zeigen
und erhielt 75,91 %,
letztendlich der Dritte Platz. Der letzten Starterin, Monica Theodorescu
mit Renaissance
Fleur, gelang eine exzellente Vorstellung und sie erhielt unter dem
Applaus der vielen
Zuschauer 79,44 %, was den Sieg bedeutete. Somit wurde Martin und Loesdau´s
Loriot
in diesem hervorragenden Feld von Weltklassereitern sehr guter Vierter,
mit dem er auch
durchaus zufrieden war.
Neumünster, das wir bislang nur von den Hengstkörungen kannten
hat sich als sehr reiter-
freundliches Turnier erwiesen und es hat Spaß gemacht dort zu
starten auch wenn für uns
die Anfahrt doch sehr lang war, vor allem zu dieser Jahreszeit, wo man
nie sicher sein kann,
ob wir auf der Alb nicht eingeschneit sind.
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• Foto-Shooting für Josera
Für neue Anzeigen mit Martin Schaudt wurden neue Fotos benörigt.
Stallhalfter und
Schabraken mit dem Josera Schriftzug mussten mediengerecht ins Bild
berückt werden.
Trotz Wind und Kälte haben sich Martin und seine Stute Wioletta
eine Weltmeyer
Tochter recht wohl gefühlt.
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• Winterimpressionen
Der Winter ist voll eingezogen auf der Schwäbischen
Alb. Der Zollersteighof, Martins
Domizil ist eingeschneit. Die Pferde haben ihren Spaß am Schnee
wie man sieht.
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•
Sensationelles neues Programm von Tango Five
Natürlich war Martin zur Premiere
geladen. Vor einem
vollen Haus in Stuttgart Wangen präsentierten Tango
Five ihr neues Programm „Go for gold“. Wahre Begei-
sterungsstürme haben sie dabei ausgelöst, auch bei
uns. Flott und spritzig und wie immer mit großer Musi-
kalität agierten die 4 auf der Bühne, dass man gar
nicht merkte wie schnell die Zeit verging. Für Dressur-
reiter ein absolutes Muß diese Vorstellung, denn die
4 haben Martins Tangokür mit ins Repertoire aufge-
nommen und zu unserem und wahrscheinlich auch
zum Erstaunen der Vier ist dieser Programmpunkt
das Highlight der Show.
Prädikat: „absolut sehenswert!“
Näheres über www.tangofive.de
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