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22.-25.08.2002 CHI Donaueschingen
09.-11.08.02 Mannheim
18.-21.07.02 Schutterwald
28.-30.06.02 CHIO Aachen
21.-23.06.02 Balingen
06.-08.06.2002 Aubenhausen
31.05.-02.06.2002 Göppingen
31.05.2002
Martins neuer Schüler
03.-05.05 Bad Salzuflen
27.-28.04 Mannheim
19.-21.04 Heilbronn
15.-17.02 Taubenberg
22.-24.02 Bremen

News/Aktuelles

Pressemitteilungen 2001
News 2002
 

20.-24.11.02 Schleyerhalle Stuttgart

Schleyerhalle
Fotos: Julia Rau
Angekündigt waren sie und gekommen sind sie auch alle: Nahezu die gesamte
Weltspitze war am Start in der Schleyerhalle und alle wollten sie die Spezial-Tour
reiten. Martin hatte sich frühzeitig ebenfalls für diese Tour entschieden.
Natürlich war es schwer sich in diesem Feld zu behaupten, vor allem unter dem
Eindruck von Affalterbach. Tatsächlich hat Martin wieder mal eine Top Leistung hin-
gelegt. Voll konzentriert hat er Loesdau´s Loriot durch den Grand Prix und den
Spezial gesteuert und einen guten 6ten im Grand Prix und einem 7ten Rang im
Spezialerzielt, mit gerade nur 11 Punkten Abstand zum 5ten Platz.
Jetzt geht es in die Winterpause und wir sind gespannt, wie Loesdau´s Loriot im
neuen Jahr sich auf der internationalen und nationalen Ebene schlagen wird.
Doro Assmann konnte in der Schleyerhalle von Harald Dietz ihr heiß begehrtes
„Pferdle“ in Empfang nehmen. Seit Martins Auftritt mit Loesdau´s Loriot im SWR
Studio hat sie darauf gewartet.
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25.-27.10.02 Elitepreis Affalterbach
Martin konnte mit Loesdau´s Loriot nicht wie gewohnt brillieren. Loesdau´s Loriot
war in der Abreitehalle geschmeidig und souverän. Sobald es in die Halle von
Affalterbach ging wirkte er verspannt und Martin kam einfach nicht so recht zum
Reiten. Trotz alledem konnte er sich noch platzieren. Die Partys in Affalterbach
waren vom Feinsten.
Beim Galaabend trat als Überraschungsgast Cris de Bourg auf und riss das Publi-
kum zu wahren Beifallsstürmen hin. Martin konnte mit seiner Kür zu Live Musik
von Tango Five ebenfalls ein Glanzlicht setzen.
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Rossball 14.12.02
Gestern noch mit Loesdau´s Loriot beim Elite Preis in Affalterbach Tango „getanzt“,
morgen (14.12.02) beim Rossball dito allerdings auf den eigenen Beinen. Schon hat
sich eine ganze Gruppe aus dem Stall angemeldet und alle sind schon heiß auf die Party.
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Sport im Dritten Sonntag 20.10.02 21:50


TV_Auftritt

Als Weltpremiere wurde Martins Auftritt angekündigt (siehe Bildzeitung vom 19.10.02),
wobei sicher schon öfters Pferde in Sendungen aufgetreten sind, aber halt nicht mit
Reiter und vor allem sind sie nicht auf einem 4x 4,5 m großen „Reitplatz“ zu Live-Musik
piaffiert worden. Loesdau´s Loriot trat wie eine Weltstar auf. Er lies sich nicht durch das
helle Scheinwerferlicht noch durch die sehr nah sitzenden Zuschauer beeindrucken. Er
war eher neugierig und interessiert an seiner Umwelt und vor allem piaffierte er mehr als
die üblicherweise geforderten 11-13 Schritte. Martin ritt mit seiner neuen „Superflex-
Gerte“. Bewährt hat sich auch der Bodenbelag von „drainoflex“ der für die Sendung extra
zur Verfügung gestellt wurde. Auch konnte sich die Combo „Tango Five“ sehr gut vor-
stellen. Neben der Kür-Musik spielten sie zum Abspann der Sendung noch ihr stück
„Sport“ aus ihrem neuen Programm „Go for Gold“.


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Weltall VAs erster Grand Prix

Ganz gezielt und nicht ohne Grund hat Martin Radolfzell als Turnierplatz ausgesucht, um
dort Weltall VA zum ersten Mal im Grand Prix zu starten. In Radolfzell hat Martin auch
Durgo zum ersten Mal in einem Grand Prix gestartet und das galt ihm als gutes Omen.
Nach seinen aufsehenerregenden Auftritten in Mannheim und Schutterwald waren viele
gespannt wie er in Radolfzell abschneiden würde.

Radolfzell

Es wurde zu einem waren Dressurfest, bei dem alle Anwesenden, einschließlich der Reiter
von Weltalls Qualitäten überzeugt wurden. Na ja vielleicht nicht alle. Ausgerechnet ein Teil
der Richter war doch sehr kritisch und setzten ihn nur knapp in Front. Schade, denn wann
werden diese Richter wieder Gelegenheit haben ein Pferd dieser Klasse wieder einmal rich-
ten zu dürfen.
Weltall VA gewann die Inter II sowie auch den Grand Prix mit Abstand. Das Ergebnis des
Grand Prix waren fast unglaubliche 1768 Punkte, was einer Prozentzahl von 70,8% gleich-
kommt.
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Neuer Katalog von Georg Schumacher

Fotoshooting Fix und Fertig war Martin am Abend des 09.10.02, als wir
den Rückweg nach Albstadt-Onstmettingen antraten. Den
ganzen Tag von Morgends 09:00 Uhr an war das Foto-
Shooting für den neuen Schumacher Katalog angesagt.
Kurz vor 09:00 Uhr lichtete sich der Nebel am Starn-
bergersee und der ganze Reiz der Gestütsanlage Isarland
kam zur Geltung. Mit von der Partie waren die Werbe-
macher der münchner Werbeagentur „Eleven Eyes“,
Mitarbeiter von Georg Schumacher, einschließlich dem
Chef persönlich, den Fotomodellen Sandra und Patrik
und dem Fotografen Christian mit Assistenten und Mas-
ke. Wie sich dann rausstellte war der junge Hund des
Fotografen namens „Montag“ die Hauptattraktion beim
Shooting, z.T. weil er recht putzig war, z.T. aber weil die Akteure über ihn stolperten. Martin wurde
recht intensive eingebunden und es war harte Arbeit. Wir freuen uns schon auf den neuen Prospekt
und die neu gestalteten Anzeigen.
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Besuch auf der SPOGA

Auf Einladung der
Fa. Fleck Reitgerten
besuchte Martin die SPOGA in Köln.
Die SPOGA ist die führende Weltmesse
für Reitsportartikel auf der sich die Wieder-
verkäufer alle Neuheiten, die es auf dem
Markt gibt, ansehen können.Die Fa. Fleck
hat in Zusammenarbeit mit Martin eine
neuartige Dressurgerte entwickelt die auf
der SPOGA zum ersten Mal gezeigt wurde.
Martin konnte auf dem Stand der Fa. Fleck Großhändlern aus der ganzen Welt, aus
USA, Finnland Österreich und Australien
diese neuartige Gerte vorführen und die
Vorteile erläutern. Die Gerte machte großen Eindruck, was auf einen großen wirtschaftlichen Erfolg
schließen lässt. Die Gerte zeichnet sich aus durch das richtige Maß von Flexibilität. Mit ihr kann
man ohne große Armbewegung, quasi aus dem Handgelenk das Pferd gezielt erreichen und die notwendigen Impulse setzten. Mit dieser Gerte ist das ideale Handwerkszeug vom Profi für den
Profi und den ambitionierten Amateur gemacht worden.
Auch auf dem Stand der
Fa. Georg Schumacher war Martin zugegen, um die neue Kollektion zu
bewundern. Neue Stoffe und Farben, gepaart mit zweckmäßigem Design zeichnen die neue
Kollektion aus. Auch die erfolgreichen Ariat Schuhe waren der Renner am Stand und Martin freut
sich heute schon darauf bald mit Dressurstiefel von Ariat an den Start zu gehen.
Martin wollte nicht die Gelegenheit auslassen einen Besuch auf dem Stand der
Fa. Roeckl zu
machen. Von der Fa. Roeckl wird Martin seit Jahren regelmäßig und üppig im Bereich Handschuhe ausgestattet.
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22.-25.08.2002 CHI Donaueschingen

Donaueschingen

Lange hat Martin überlegt welche Tour er reiten soll in Donaueschingen. Da er schon 2 mal
bei der Riders Tour gefehlt hat (Balve und Gera) kommt er für die Gesamtwertung der
Riders Tour nicht mehr in Frage. D.h. er kann genau so gut die Kür Tour reiten. Hinzu
kommt, dass wir nach Aachen eine neue Kür Musik in Auftrag gegeben haben, die wir
dringend testen sollten. Damit war klar die Kür Tour war angesagt.
Doch los ginge es erst mal mit der Kleinen Tour (St.Georg und Inter I). Dort wurde Weltall VA
von Zuschauern und Presse neugierig erwartet. Der Artikel und die Bilder im Reiterjournal
haben ihre Wirkung nicht verfehlt. Und Weltall VA wurde auch seinem Ruf gerecht. Martin
konnte mit ihm sowohl den St.Georg als auch die Inter I gewinnen. Weltall VA ist jetzt so
gefestigt, dass er auch an größere Aufgaben herangeführt werden kann.
Die Kür Tour war sehr stark besetzt. Neben der neuen Deutschen Meisterin Nadine Capellmann,
die ihr Top Pferd Farbenfroh vor der Weltmeisterschaft in Jerez nochmals testen wollte, war
auch Ann-Katrin Linsenhoff mit ihrem Renoir und die Weltranglisten Erste Ulla Salzgeber mit
Wallstreet am Start. Hinzu kamen Reiter aus dem A- und B- Kader wie Heike Kemmer und
Hubertus Schmid. Loesdau´s Loriot und Martin begannen etwas unkonzentriert, weil Loesdau´s
Loriot sich doch stark für das in Donaueschingen recht nah stehende Publikum interessierte.
Im Laufe der Prüfung konzentrierte sich Loesdau´s Loriot doch wieder auf seinen Reiter und
die Beiden konnten einen fehlerfreien Grand Prix abliefern, was mit 1763 Punkten belohnt
wurde. Dies bedeutete den 3. Rang nach Nadine Capellmann und Ann.Katrin Linsenhoff. Da
beide aber nach dem Grand Prix abreisten und der Grand Prix mit der darauffolgenden Kür
eine Prüfungseinheit bildet, wurden diese beiden Reiter nicht gewertet und somit war Martin
Sieger des Grand Prix. Martin wäre es lieber gewesen, die Beiden wären geblieben und hätten
sich am Samstag erneut dem Publikum und ihm zum Wettkampf gestellt. Zweiter wurde Ulla
Salzgeber mit Wallstreet.
Die Kür versprach spannend zu werden, denn die Mitstreiter sind alle Kür erprobt. So konnte
Ulla Salzgeber mit Wallstreet schon etliche Weltcup Prüfungen gewinnen. Sie legte auch eine
hohe Wertnote mit 74,8% vor. Martin der die etwas umgestaltete Kür mit der neuen Musik
noch nie, auch nicht im Training, geritten ist, legte einen nervenstarken Ritt hin. Und Loesdau´s
Loriot ging bestechend. Auf dem Abreiteplatz noch sehr guckig, lies Martin ihn zwei Runden
im Schritt am langen Zügel um die Bahn gehen, wobei er sich merklich beruhigte und als Martin
dann zur Prüfung einritt, war er voll bei der Sache. Fehlerlos mit sehr viel Ausdruck konnten die
Beiden ihre Kür darbieten. Kleine Abstimmungsprobleme mit der neuen Musik müssen in der
Zukunft noch geändert werden, ansonsten war es eine perfekte Darbietung, was das Publikum
mit brausendem Applaus und die Richter mit hohen Noten bestätigten. 77,4% ist die bisher
beste Bewertung die Martin jemals in einer Grand Prix Kür erzielen konnte.
Als Krönung des ganzen, wurde Martin am Sonntag noch als bester Dressurreiter des Turniers
auf dem großen Springplatz geehrt. Vier Starts , vier Siege was will man mehr. Sportlicher Erfolg,
schönes Wetter, viel Zuspruch von den Zuschauern, ein rund um gelungenes Turnier.
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09.-11.08.2002
Deutsche Meisterschaften in Mannheim

Statt Erfolgsmeldungen aus Mannheim zu verbreiten, müssen wir einen Bericht vom "Krankenbett"
liefern. 10 Tage vor Start der Deutschen Meisterschaft in Mannheim kam die Schreckensmeldung:
Loesdau´s Loriot hat Fieber. Was eine solche Situation extrem schwierig macht, ist, dass eine
Medikamentierung aufgrund eines möglichen Dopings gut überlegt sein will, will man nicht einen
Start von vorneherein ausschließen. Nachdem das Fieber aber ohne entsprechende Medikamente
nicht in den Griff zu bekommen war, hat Martin seinen Start abgesagt und Loesdau´s Loriot ist nach
entsprechender Behandlung fieberfrei.Damit ist der Traum von einem möglichen Start in Jerez
bei der WM geplatzt und wir wünschen dem Deutschen Team viel Erfolg und alles Gute in Jerez.
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Siegerbilder18.-21.07.2002
Martin ist Baden-Württembergischer Meister 2002
Martin konnte am Wochenende mit seinem Pferd Loesdau´s
Loriot die Baden-Württembergische Meisterschaft gewinnen.
Das als Vorbereitung für die Deutsche Meisterschaft gedachte
Championat in Schutterwald geriet zum absoluten Triumph
für
den Albstädter aus Onstmettingen. Mit großem Abstand
konnte er alle 3 Teilprüfungen gewinnen.
Gut 3 Wochen vor der Deutschen Meisterschaft in Mannheim,
bei der es auch um die Teilnahme an den Weltreiterspielen in
Jerez/Spanien geht, wollte Martin und Loesdau´s Loriot noch
mal Turnierluft schnuppern, um für diese wichtige Aufgabe gut gerüstet zu sein. Schutterwald präsentierte sich wie gewohnt.
In familärer Athmosphäre konnte man sich unter gleichge-
sinnten locker bewegen und auch festen. Die örtlichen Ge-
gebenheiten waren optimal, so dass auch guter Sport möglich
war. Martin begann die erste Teilprüfung am Donnerstag mit
einem Doppelerfolg. Er gewann die Inter II Prüfung mit seinem
Nachwuchspferd Weltall VA mit sensationellen 72% der möglichen
Punkte. Dies war der erste Auftritt von Weltall VA auf diesem
Prüfungsniveau und das Ergebnis kommt einer Sensation gleich.
Der erst 8jährige braune Wallach absolvierte die Aufgabe ohne
Fehler und in einer herausragenden Manier, die noch große
Hoffnung auf künftige Erfolge aufkommen lässt. Das fach-
kundige Publikum in Schutterwald war sich des einmaligen
Moments bewusst den sie miterleben durften und die Diskussionen und Gespräche fanden kein
Ende, in denen das Gesehene wieder und wieder besprochen wurde.
Loesdau´s Loriot absolvierte die Aufgabe in gewohnter Routine, locker aber vielleicht nicht ganz
so konzentriert wie man es von ihm gewohnt ist und erzielte trotz einem kleinen Fehler sehr
gute 70%, was ihn in der Meisterschaftswertung auf den ersten Platz brachte.
Der zweite Tag der Meisterschaft brachte für Martin und seinen Loesdau´s Loriot im Kurz-Grand-Prix
eine konzentrierte Runde mit mehr als 72%, was ihn mit weitem Vorsprung auf Platz 1 der
Meisterschaftswertung brachte und das richtige Signal an den Dressurausschuß war. Weltall VA
wurde von Martin Schaudt nicht mehr vorgestellt, weil zum einen der Zweck des Einsatzes, nämlich
Weltall VA in einer schweren Prüfung mit Piaffe/Passage und Einerwechsel zu testen schon erreicht
war, zum andern das junge Pferd nicht überfordert werden sollte.
Am Sonntag, dem großen Finale stand eine Grand Prix Prüfung an, die Martin wie erwartet gewinnen
konnte und somit Baden-Württembergischer Meister 2002 werden konnte. Erfreulich war, dass er
diesen Grand Prix in bestechender Manier, voll konzentriert und ohne Fehler absolvieren konnte
und vielleicht hat ihm dabei auch geholfen, dass es dabei um eine von der Albstädter Firma
comp data gesponserte Prüfung ging.
Das Ergebniss das alle erwartet haben: Martin ist Baden-Württembergischer Meister 2002, nun
zum 2ten Mal nach 1994!
Dieser Erfolg und vor allem die dabei erzielten Punktzahlen geben Mut die weit schwerer Aufgabe
bei den Deutschen Meisterschaften am 08.-11.08.2002 anzugehen und mit etwas Glück die Fahr-
karte zu den Weltreiterspielen in Jerez/Spanien zu lösen. Bitte kräftig die Daumen drücken, oder
noch besser nach Mannheim kommen und dort mit Martin mitfiebern, damit es auch ein richtiges
Heimspiel wird.
Ergebnisse:
Baden-Württembergischer Meister in der Dressur 1. Martin Schaudt/Albstadt-Onstmettingen,
1. (Damen) Heike Hamel/Schmiedeäcker, 2.Udo Lange/Böblingen, 3. Karen Tebar/Waiblingen
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NachwuchsNachwuchs im Stall
Libero der Lido Sohn, den Martin bis
Grand Prix ausgebildet und mit dem
er auch Grand Prix gewonnen hat, ist
Vater geworden. Ein kräftiges gesundes
braunes Hengstfohlen wurde am 19.05.02
geboren. Mutter ist die Hannoveranerstute
Warina von Wittinger.
Wir alle hoffen, dass dieser kleine Kerl
mal in die Fußstapfen seines Vaters treten
wird. Die notwendigen genetischen Voraus-
setzungen hat er.
Noch ist kein Namen für den süßen Fratz gefunden. Wer an der Namensgebung mitmachen möchte
darf sich gerne beteiligen. Die drei besten Vorschläge werden wir wieder ins Netz stellen und alle
können dann abstimmen, wie er letztendlich heißen soll.
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28.-30.06.02 CHIO Aachen
Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt. Das ist die richtige Beschreibung dessen, was wir
in Aachen erlebt haben. Martin ist mit viel Verunsicherung nach Aachen gefahren, da er für
uns nicht nachvollziehbar "nur" in der CDI Tour starten durfte.
Im Grand Prix legte er und Loesdau´s Loriot eine sensationelle Leistung hin. Er wurde dort
mit 1807 Punkten, das sind mehr als 72%, Zweiter hinter Nadine Capellmann und Gracioso.
CDIO und CDI zusammengezählt war dies das Viertbeste Ergebnis, wobei Nadine Capellmann
mit zwei Pferden (Farbenfroh und Gracioso) vor ihm war. Im Hinblick auf die Qualifikation für
Jerez bedeutete dies der Dritte Platz.
Am Samstag hatte sich Martin für die Kür entschieden, auch um diese nochmals den Mitgliedern
des Dressurausschusses zu zeigen. Er war letzter Starter um 22:15 Uhr und just zu dieser Zeit
wechselten die Lichtverhältnisse. Aus einer Tagesveranstaltung war eine Scheinwerferveranstaltung
geworden und Loesdau´s Loriot war nach dem Einreiten sehr irritiert. Die Vorstellung misslang
zumindest in der ersten Hälfte. Martin gelang es Loesdau´s Loriot ohne Fehler durch die Prüfung
zu bringen, erhielt aber nur 72,2 % und erreichte damit den 5ten Rang in dieser Prüfung. Dies
war ein kleiner Rückschlag bei seinen Bemühungen einen Platz für Jerez zu ergattern. Nunmehr
entscheidet sich alles in Mannheim bei den deutschen Meisterschaften im August.
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21.-23.06.02 Balingen

Junge Pferde waren angesagt in Balingen. "Duck" im richtigen Leben "Datronik" sollte seine
erste S-Dressur gehen und das Supertalent "Calypsos Son" die Dressurpferdeprüfungen.
Calypso wie er’s im Stall genannt wird konnte sowohl die Dressurpferde L als auch die Dressur-
pferde M gewinnen. Escobar unter Steffi Hörold erreichte einen guten 3ten Platz in der
Dressurpferde L.
Duck machte seine Sache auch gut. In der ersten M/A war er noch unter Reserve platziert,
konnte dann aber in der S am Samstag den 3ten Platz erreichen. Die M/A am Sonntag konnte
er gewinnen und wurde in der sonntäglichen S guter 4ter. Ein guter Einstand für einen 7jährigen.
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Tonstudio Tango FiveTango Five überarbeitet Kürmusik
Nach den guten Erfolgen die Martin mit der neuen
Kürmusik von Tango Five erzielen konnte (Sieg in
Heilbronn, Zweiter in Mannheim, Dritter in Auben-
hausen) wollten wir der konstruktiven Kritik die von
Seiten einiger Richter an uns herangetragen wurde
Rechnung tragen und haben die Galopptour, sowie
die Verstärkungen von den Musikern von Tango Five überarbeiten lassen. Das Ergebnis kann sich sehn,
oder besser hören lassen. Martin wird diese neue
Version in Aachen, spätestens in Mannheim verwenden.

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06.-08.06.2002 Aubenhausen

AubenhausenNeugierig waren wir und voller Erwartung, wie wohl das von allen hochgerühmte Turnier in
Aubenhausen auf der Anlage der Familie Werndl wohl sein wird. Die Anfahrt war lang und
mit Stau am Aichelberg, doch als wir ankamen war es so wie erzählt wurde: Viele helfende
Hände, alle Mitarbeiter freundlich und zuvorkommend. Sportlich sah es so aus, dass das
Turnier hoch besetzt war und auch Reiter des A Kaders anwesend waren. In der Kür Tour,
für die sich Martin entschieden hat, um vor Aachen nochmals die Kürmusik zu üben und zu
testen, hatte sich außer ihm auch Ann-Katrin Linsenhoff, (Kronberg) mit Renoir und Isabell
Werth mit Apache entschieden. Außerdem waren noch Alexandra Simons-de Ridder, (Aachen)
mit Calambo und Anja Plönzke mit Chopin mit von der Partie. Aus Baden-Württemberg Rita
Christ, (Ulm) mit ihrem Fox on the Run, Karen Tebar, (Waiblingen) mit Castello l´Ami und
Fallada, Ihr Vater Willy Schetter und seinem Tullamore sowie Manfred Queck, (Bretten) und
seinem Facet. Martin legte mit Loesdau´s Loriot eine solide Runde hin mit Fehlern in den
2er Wechseln und im Zick-Zack, erhielt aber satte 1781 Punkte was 71,24% und den 2ten
Platz nach Ann-Katrin Linsenhoff, die für ihre Verhältnisse "nur" 1811 Punkte erhielt und vor
Isabell Werth bedeuteten. Unter den Augen von Holger Schmezer und nahezu dem gesamten
Dressurausschuß eine hervorragende Leistung. Von den übrigen Baden-Württembergern konnte
sich nur Rita Christ als 11te qualifizieren. Karen Tebar als 13te verpasste die Qualifikation nur
knapp. Die Kür am Samstag Abend fand bei den Zuschauern regen Zuspruch. Ca. 3500 waren
auf der Tribune und bejubelten die Vorführungen. Martin legte seine bisher best gerittene Kür
hin mit kleinen technischen Fehlern in der ersten Piaffe und im Schritt, aber mit Höhepunkten
in der Passage und den Übergängen, die ausnahmslos harmonisch im Einklang mit der Musik
erfolgten. Stürmender Applaus war die Reaktion des Publikums und er erhielt 75,84%, was
am Schluß der 3te Platz bedeutete, nach Ann-Katrin Linsenhoff 79,43% und Isabell Werth
76,27%, die nur ganz knapp Martin schlagen konnte. Rita Christ wurde 9te mit 68,04%.
In der Spezial Tour waren 3 starke Reiter vertreten: Nadine Capellmann mit Gracioso, Lone
Jörgensen mit Kennedy und Dieter Laugks mit Weinrausch. Mit ihrer 2ten Chance konnte sich
hier Karen Tebar mit Castello l´Ami als 11te für den Spezial qualifizieren. Nadine Capellmann
gewann den Grand Prix mit 1836 Punkten der höchsten Punktzahl beider Grand Prixs. Im
abschließenden Grand Prix Spezial gewann Nadine Capellmann vor Lone Jörgensen und Dieter
Laugks. Karen Tebar erreichte einen achtbaren 11ten Platz.
In der ebenfalls stattfindenden Qualifikation zum Burg-Pokal waren hoch gehandelte Favoriten
am Start und Martin konnte froh sein, dass er seinen Weltall VA schon am letzten Wochenende
für das Finale qualifizieren konnte, denn in Aubenhausen zu gewinnen erschien nahezu unmög-
lich. Selbst platziert zu werden war bei diesem überragenden Feld eine hohe Leistung. Neben
der als absolute Favoritin gehandelten Cherie mit Karin Rebein, waren noch Waheijama mit
Ann-Katrin Linsenhoff, Richard Kimble mit Isabell Werth, Solero mit Anja Plönzke, Weltfürst
mit Sabine Rüben, Bouton mit Nadine Capellmann und natürlich Weltall VA mit Martin am Start.
Letztendlich konnte Karin Rebein mit Cherie mit 76,06 % gewinnen. Martin erreichte den 5ten
Platz mit Weltall VA.
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31.05.-02.06.2002 Göppingen

Loesdau´s Loriot blieb zu Hause und wurde dort von seiner Besitzerin Beate Loesdau
geritten, da er mit Aubenhausen und Aachen ein großes Programm vor sich hat. Martin
trat mit Aramis in den beiden Dressurpferdeprüfungen an und mit Weltall VA in der Tour
zur Burg-Pokal-Qualifikation.
Göppingen
Und Martin war sehr erfolgreich. Mit Aramis belegte er in der Dressurpferdeprüfung Klasse L
einen guten 4ten Platz, nur 0,3 Punkte hinter der Siegerin Rita Christ aus Ulm. Am Sonntag
war dann der große Tag für Aramis. Er konnte in einer sehr guten Vorstellung mit 8,2 die
Dressurpferdeprüfung Klasse M gewinnen. Der Sieg und vor allem die Wertnote war für Martin
Bestätigung für Jahre des Trainings mit manch Zweifeln aber immer wieder großen Hoffnungen.
Der sechsjährige Aramis von Acobat II, mit einer klassischen holsteinischen Springabstammung ausgestattet, hat bestätigt, was Martin von Anfang an in ihm gesehen hat.
Zur Burg-Pokal-Qualifikation, dessen Finale im Dezember in Frankfurt stattfindet kamen
hoffnungsvolle Paare aus dem Ländle wie z. B. Renate Gohr-Bimmel aus Ludwigsburg mit
Kevin und gute Reiter/Pferd-Kombinationen aus Bayern und dem Rheinland, so z.B. das Ehe-
paar Simons-deRidder aus Aachen. Martin gewann die Einlaufprüfung am Samstag und konnte
dann, sozusagen als Favorit am Sonntag trotz kleiner Fehler in der Galopp-Tour die Qualifi-
kation für sich entscheiden, was erneut für die hohe Qualität von Weltall VA spricht. Zweite
wurde Christina Boos aus München vor Alexandra Simons-de Ridder auf Wellington aus Aachen
und Renate Gohr-Bimmel auf Kevin aus Ludwigsburg.
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31.05.2002 Martins neuer Schüler


Sohn Morten
Ganz aktuell hat Martin einen neuen "Schüler"
erhalten. Auf der Ponystute Flora ist seit
neuestem Martins Sohn Morten unterwegs.
Fluchs hat das Pony in "Flori" umgetauft und
auch schon ein Namensschild gemalt.
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18. – 20.05.2002 Wiesbaden
Kurz vor Abfahrt nach Wiesbaden mussten wir den Tierarzt zu Rate ziehen,
da Loesdaus Loriot unklar ging und Martin kein Risiko eingehen wollte. Der Tierarzt
empfahl Ruhe und so war der Turnierstart in Wiesbaden geplatzt. Nun hoffen wir
natürlich, dass Loesdau´s Loriot so schnell als möglich wieder fit wird und Martin da
anknöpfen kann wo er aufgehört hat
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03.-05.05.2002 Bad Salzuflen


Bad Salzuflen Es war wie eine
Fahrt in die Höhle
des Löwen. Der
gesamte A-Kader
mit Ausnahme von
Heike Kemmer war
am Start, zusätzlich
nahezu der gesamte
B-Kader. Es galt eine
gute Figur zu machen
und sich keinen
Schnitzer zu erlauben.
Es wurde dann auch
auf höchstem Niveau geritten. Die Anlage liegt malerisch in einem Park überragt von einem
Sommerhäuschen, indem die Presse- und Meldestelle, sowie die Ehrengäste untergebracht
waren. Der Dressurplatz ist eingerahmt mit bunten Werbeschildern, die sehr nahe am Viereck
angebracht sind, eigentlich ohne Grund, weil entsprechend Platz genügend vorhanden ist.
Die Zuschauer sind an den beiden langen Seiten relativ weit weg vom geschehen, auf der
kurzen Seite gegenüber der Richter dann aber wieder sehr nahe, was zu manchen Unruhen
bei den Pferden geführt hat. Auch bei Weltall VA und Loesdau´s Loriot war das nicht anders
und Martin hatte alle Hände voll zu tun die Beiden entsprechend vorzubereiten. Dabei stand
viel Schrittreiten ums Viereck und mehrmaliges Abreiten auf dem Programm. Als dann
Loesdau´s Loriot im Grand Prix dran war wirkte er auf dem Abreiteplatz ganz ruhig, zwischen
den Werbebanden ging er aber sehr verspannt und Martin musste sein ganzes reiterliche
Können aufbieten, damit er ohne Fehler die Aufgabe beenden konnte. Das Ergebnis war
ein 7ter Platz mit 69,36%. Gewinnen konnte den Grand Prix Nadine Capellmann mit Farbenfroh.
Im Grand Prix Spezial am Sonntag wuchs die Spannung. Der Veranstalter hat entgegen der
Ausschreibung die Starterzahl auf 14 erhöht, um Ulla Salzgeber, die mit ihrem Wallstreet
im Grand Prix einen schwarzen Tag erwischt hat, doch noch im Finale starten zu lassen.
Sportlich keine gute Entscheidung, weil somit andere im Spezial das Nachsehen hatten, indem
sie weniger Gewinngeld gewinnen konnten bzw. wie im Fall Brigitte Wittig ganz leer ausgingen.
Der Veranstalter hat somit sich Vorteile geschaffen und dies auf dem Rücken der Teilnehmer
ausgetragen. Letztendlich hat er auch Ulla Salzgeber damit keinen Gefallen getan.

HandymanMartin hat am Sonntag im Spezial seinen Loesdau´s Loriot optimal vorbereitet
und beide begannen die Prüfung konzentriert. Das am Bildschirm im Stadion
aufleuchtende Zwischenergebnis betrug 71,5%, etwas enttäuschend doch
die Richter merkten im Laufe der Prüfung, dass dies ein hervorragender Ritt
ist und so erhielt er am Schluß seine bisher höchste Note in einem Spezial
mit 1826 Punkten und 73,04%. Dies wurde am Schluß Rang 5 nach Nadine Capellmann/Farbenfroh, die bei dieser Gelegenheit einen neuen Weltrekord
mit 1990 Punkten aufstellte, Ann Kathrin Linsenhoff/Renoir,
Klaus Husenbeth/Piccolino und Ulla Salzgeber/Wall Street. Im geschlagenen
Feld war Isabell Weth/Apache,Monica Theodorescu/Renaissance Fleur,
Ellen Schulten-Baumer/Lesotho, Wolfram Wittig/Breitling, Gina Capellmann-Lüdkemeier/Amando,
Karin Rehbein/Domanio und Udo Lange/Kranak.
Auch Weltall Vas Nervenkostüm wurde auf die Probe gestellt. Im St.Georg war
er noch nicht ganz entspannt und wurde etwas unter Wert 8ter. In der Inter I war es dann
besser und er konnte einen guten 4ten Platz erzielen.
Die Steigerung bei beiden Pferden vom ersten auf den zweiten Tag gibt Hoffnung die
kleinen Probleme in den Griff zu bekommen und stetig die Leistung der beiden Pferde
zu verbessern.
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27.-28.04.2002 Mannheim Maimarktturnier



Whaow! Was war das für ein Wochenende für Martin. Wenn uns jemand vorher erzählt
hätte, dass Weltall VA in seiner 2ten Inter I 71,5 % erhält und Loesdau´s Loriot ganz
nah dran ist Farbenfroh zu schlagen, hätten wir ihn für verrückt erklärt. Aber alles hat
stattgefunden!
Martin war am Samstag um 8:30 Uhr der erste Starter des Turniers und legte eine
solide fehlerfreie Runde hin, die mit 1759 Pkten (70,36%) belohnt wurde. Nadine
Capellmanns Farbenfroh war sehr unkonzentriert und erreichte "nur" 12 Punkte mehr,
genau 1771 Pkte. Am Sonntag war Martin der letzte Starter der Grand Prix Kür und
damit letzter Starter des Turniers. Sein Ritt war exzellent und er erhielt viel Applaus
vom Publikum. Auch gab es Unmutzeichen des Publikums als sein Ergebnis angezeigt
wurde und er zwar knapp, aber leider "nur" auf dem 2ten Platz landete. Martin war sehr
zufrieden mit Loesdau´s Loriot, mit der neuen Kürmusik und mit der Bewertung. Daß
er so knapp an Farbenfroh ran kam ist erfreulich, aber auch damit zu erklären, dass
Farbenfroh noch nicht seine Bestform erreicht hat. Alles in allem hat Martin mit seinen
Leistungen gezeigt, dass er bereit ist, den vermeindlich sicheren Teamkandidaten das
Leben schwer zu machen. Es wird sicher eine spannende Qualifikation dieses Jahr.
Nicht weniger erfolgreich waren die Auftritte von Weltall VA. Angesagt waren 2 Auftritte
in der Kleinen Tour mit St.Georg und Inter I ohne weitere Einlaufprüfung. Dies war
eine neue Situation für Martin und Weltall VA, weil bisher immer eine M/A Prüfung als
Einlaufprüfung angesagt war. Es galt Weltall entsprechend anders vorzubereiten und
es hat auch gut geklappt. Martin wurde in der St.Georgs-Prüfung 5ter, wobei allerdings
2 der Richter ihn schon auf dem ersten Platz hatten. Am Sonntag in der Inter I legte
Karin Rebein mit Cherie eine unglaubliche Punktzahl (72,5 %) vor. Martin konterte
mit ebenso unglaublichen 71,5% was dann auch den 2ten Platz bedeutete. Der Rest
des Feldes folgte abgeschlagen auf den Plätzen.
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19.-21.04.2002 Heilbronn
Es sah aus, wie wenn es das Turnier der 2ten Plätze wird. Martin begann mit Weltall VA
am Freitag mit einem 2ten Platz in einer Dressurprüfung Klasse M/A und darauf mit
Loesda´s Loriot mit einem 2ten Platz in der Inter II. Martin scherzte schon, dass
die 2ten Plätze eh´ die besseren sind, weil der Sieger meist nur durch die Gunst der
Richter gewinnt. Aber alles Quatsch! Natürlich will er gewinnen. Der 2te Platz von
Loesdau´s Loriot in der Inter II war schon eine Überraschung, doch muß man sehen,
dass der Sieger "Laudatio" mit Francoise "Mausi" Cantamessa/CH ja nun wirklich nicht
nur irgend ein Pferd ist, sondern einer der besseren Nachwuchspferde ist und 2 der
Richter Martin vorne hatten. Der Unterschied war auch nur sehr gering mit 1 Punkt
und die Prozentzahl über 70 %, was will man mehr in einer Einlaufprüfung.
Bei Weltall VA ging es mit den 2ten Plätzen trotz stärker werdender Kongruenz so
weiter (2ter im St.Georg am Samstag), was nur durch ein kontinuierliches Verbessern
von Tag zu Tag möglich war. Am Sonntag wurde er in seiner ersten Inter I-Prüfung
toller 2ter. Eine Super Leistung für das junge Pferd. Loesdau´s Loriot oder besser
gesagt Martin hatte am Samstag große Premiere. Zum ersten Mal ritt Martin mit der
neuen Musik von Tango Five und wir alle waren gespannt wie es klappen würde, zumal
Martin sozusagen nur trocken üben konnte, sprich sich die Musik anhören konnte
und sich seinen Ritt vorstellen konnte, da er keine Gelegenheit hatte auf einem 60er
Viereck zu trainieren. Und es klappte hervorragend. Mit 77,8 % erzielte er auch eine
hervorragende Bewertung. Die Musik unterschied sich wohltuend von dem "Halleluja" -
Gedudel anderer Kürmusiken und kam auch wie es beabsichtigt war in einem Guss
rüber. Daß einige befragte Zuschauer mit Tangomusik nicht allzu viel anfangen
können muß einschränkend erwähnt werden. Insgesamt waren wir aber über den Erfolg
sehr glücklich und zufrieden, da die neue Kürmusik nicht nur von der Aufmachung,
sondern auch aus finanzieller Sicht ein großes Wagnis für Martin war. Wenn Martin
die Sichtungen zur WM mitreiten will, muss er eine gute Kür in Petto haben, sonst
kann er gleich zu Hause bleiben. Am Sonntag, als Höhepunkt des Turniers konnte
Martin den Grand Prix noch mit 71,2 % gewinnen, vor Weinrausch mit Dieter Laugks
im Sattel, Laudatio mit F. Cantamessa/CH und Wie Weltmeyer mit Emma Hindle/GB.
Erwähnt werden sollte noch, dass Heilbronn es wieder mal geschafft hat, ein erlesenes
Feld auf die Beine zu stellen, mit nicht weniger als 29 Startern im Grand Prix, darunter
Dieter Laugks mit Weinrausch aus Düsseldorf, auf den alle, vor allem im Vergleich
zu Loesdau´s Loriot gespannt waren, mit ausländischer Beteiligung wie Francoise
Cantamessa/CH, Fiona Bigwood/GB, Emma Hindle/GB und Ellen Bontje/NL. Dass diese
Reiter und auch Reiter aus Mittel- und Norddeutschland anreisten liegt nicht zuletzt
an dem erlesenen Richterkollegium, was allerdings vielleicht den einen oder anderen
baden-württembergischen Reiter abhält zu starten. Der Mannheimer Reitverein geht
aber damit den richtigen Weg
.
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15.-17.02.2002 Taubenberg

Martin ist in Taubenberg erstmals nach Weilheim wieder mit
Weltall VA gestartet und konnte trotz der langen Zeit an den
Erfolg anschließen. Weltall VA konnte die S-Prüfung am Sonntag
gemeinsam mit Kevin geritten von Renate Gohr-Bimmel gewin-
nen. Die Richter waren sich an diesem Wochenende nicht einig
und es brauchte lange bis die Qualität von Weltall VA alle Richter
überzeugt hat. So gab es in der samstäglichen S-Prüfung in der
Weltall VA auf den 5ten Platz gesetzt wurde Platzziffern von
1 bis 12 für ihn. Aramis, den Martin auch dabei hatte und in
den Dressur-pferdeprüfungen geritten hat, muß offensichtlich den gleichen
"Steinigen" Weg gehen wie Weltall 2 Jahre zuvor. Mit Noten im 5er und 6er Bereich
abgespeist, wurde er anderen sogenannten "Dressurpferden" vorgezogen. Die
Zukunft wird zeigen welche Pferde die besseren Dressurpferde sein werden. Leider
erinnern sich oft die Personen nicht mehr an ihr Urteil von anno dazumal.

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22.-24.02.2002 Bremen

Durch seinen 2ten Platz bei der Deutschen Meisterschaft war Martin für den Kamp-
mann Cup qualifiziert. Es war zu erwarten, dass die gesamte deutsche Spitze antreten
wird und Martin wollte nicht kneifen. Nur Nadine Capellmann und Monika Teodorescu
waren dann nicht am Start, ansonsten wimmelte es nur so von prominenten Namen.
Die erste Prüfung war der Grand Prix, den Loesdau´s Loriot sehr konzentriert und
sehr losgelassen absolvierte. Leider unterlief ihm in den 1er Wechseln ein kleiner
Patzer. Somit kam Martin "nur" auf den 7ten Platz, wobei er etwas schlecht weg
kam. Dummerweise rutschte er damit in die 2te Gruppe, die am Sonntag zuerst
starten musste. Die "Auslosung" bescherte ihm dann auch noch den ersten Startplatz.
Loesdau´s Loriot ging auf dem Abreiteplatz fantastisch, was jeder sehen konnte
und wir waren frohen Mutes. Als es dann aber in die Halle ging war alles wie weg-
gewischt. Die ganze Halle war in "Bewegung", speziell im VIP Bereich lief alles an
die Tische, rückte Stühle und rannten Kellner um die VIPs auch schnell mit Champagner
zu versorgen. Loedaus´s Loriot war sehr irritiert und als Martin dann im starken Schritt
auf "B" abwendete und einen anderen falschen Buchstaben vor sich hatte, war auch
er etwas verwirrt, zumal es sich ja um die neue Grand Prix Aufgabe handelte. Somit
kam, was nicht zu erwarten war: Loesda´s Loriot war vollkommen von der Rolle und
Martin hatte Mühe die Prüfung zu beenden. Christoph Hess einer der Richter schrieb
ihm nachher ins Protokoll: "Erstaunlich wie Sie das Pferd wieder in den Griff bekommen
haben." Leider war die Prüfung aber kaputt.
Sofort nach Martins Ritt wurden die Buchstabentafeln richtig aufgestellt. Einen Einspruch
lehnte Martin kategorisch ab. Leider fanden der Veranstalter, der ja für diese Unstimmig-
keiten verantwortlich war und die Richterin bei "C", die trotz der Unruhe in der Halle und
trotz der falsch aufgestellten Schilder die Prüfung angeläutet hat, es nicht notwendig sich
für diese schlechten Bedingungen beim Reiter zu entschuldigen. 700 km Fahrt, 4 Tage
geopfert, mit dem Ergebnis Chance vertan!

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